Jugendherberge in Göppingen
: Ein Platz zum Entdecken, Spielen und Lernen

Zweiter Bauabschnitt am „WachsMalPlatz“ beendet: Der Spiel- und Lernort an der Jugendherberge Göppingen wächst. Höhepunkt war eine Pflanzaktion.
Von
SWP
Göppingen
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Der große Außenbereich der Jugendherberge hat sich in den vergangenen Monaten zu einem vielseitigen öffentlichen Erlebnis-, Spiel- und Naturerfahrungsraum entwickelt.

DJH Landesverband BW
  • Der zweite Bauabschnitt des Projekts „WachsMalPlatz“ an der Jugendherberge Göppingen ist abgeschlossen.
  • Neuer Erlebnisraum mit Holzsteg, Biotopzonen, Balancierstrecke, Naschgarten und weiteren Elementen.
  • Auszubildende der Firma Leonhard Weiss führten Workshops durch – Fokus auf Praxis und Nachhaltigkeit.
  • Pflanzaktion: 480 Stauden und 36 Sträucher für den Naschgarten gesetzt – gemeinsames Engagement.
  • Baupause für 2026 geplant, um Erfahrungen auszuwerten und kleinere Maßnahmen umzusetzen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Mit dem Abschluss des zweiten Bauabschnitts des Gemeinschaftsprojekts „WachsMalPlatz“ des DJH-Landesverbands Baden-Württemberg und der Stadt Göppingen ist ein weiterer wichtiger Meilenstein für das Projekt von und für Kinder und Jugendliche an der Jugendherberge Hohenstaufen erreicht.

Der große Außenbereich der Jugendherberge hat sich in den vergangenen Monaten zu einem vielseitigen öffentlichen Erlebnis-, Spiel- und Naturerfahrungsraum entwickelt, heißt es in der Mitteilung der Stadt Göppingen. Künftig bietet er Gästen, Schulklassen, Familien sowie Menschen aus der Region neue Möglichkeiten zum Entdecken, Lernen und Verweilen.

Zweiter Bauabschnitt

Der zweite Bauabschnitt wurde in enger Zusammenarbeit mit der Göppinger Firma Leonhard Weiss, der Stadt Göppingen, der Tollerei sowie dem Landschaftsarchitekturbüro Fischer + Partner umgesetzt. Wie bereits im ersten Bauabschnitt stand auch diesmal die aktive Beteiligung junger Menschen im Mittelpunkt. Besonders eingebunden waren laut Mitteilung Auszubildende der Firma Leonhard Weiss, die sonst vor allem im Straßen- und Gleisbau tätig sind und sich in Hohenstaufen mit neuen Aufgabenfeldern wie Erdarbeiten, Fundamentbau sowie Holz- und Landschaftsarbeiten vertraut machen konnten. In vier mehrtägigen Workshops mit jeweils bis zu zehn Auszubildenden wurde von Juni bis August engagiert gearbeitet.

Die praxisnahe Zusammenarbeit vermittelte handwerkliche Erfahrungen und stärkte zugleich das Bewusstsein für ökologische Zusammenhänge und nachhaltiges Bauen, heißt es weiter. Die Umsetzung des zweiten Bauabschnitts wurde erneut durch Fördermittel und Spenden ermöglicht. Hervorzuheben sei die Unterstützung der Firma Leonhard Weiss, die sich nicht nur an Planung und Umsetzung beteiligte, sondern das Projekt auch materiell und personell begleitete.

Neue Elemente

Zu den neuen Elementen des öffentlichen Spielplatzes zählen ein barrierefreier Holzsteg mit Podest im Biotopbereich, mehrere naturnahe Biotopzonen mit Käferburg, Benjeshecke, Totholz- und Eidechsenhabitat sowie eine Balancierstrecke neben einem Naschgarten mit Beerensträuchern. Ergänzt wird das Gelände durch eine Tampenschaukel mit Platz für bis zu vier Personen sowie durch neue Sternguckernetze, die sowohl zum Sternebeobachten als auch zum Klettern genutzt werden können. Zudem wurde die bereits im ersten Bauabschnitt begonnene Murmelbahn fertiggestellt und die Feuerwehrzufahrt der Jugendherberge neu gestaltet. Ein Höhepunkt war die Pflanzaktion: Zusammen mit den Auszubildenden, einem Team des Deutschen Jugendherbergswerks und unter Anleitung von Ute Eisele vom Büro Fischer + Partner wurden 480 Staudenpflanzen und 36 Sträucher für den Naschgarten gesetzt.

Plan für 2026

Das Projektteam hat entschieden, im Jahr 2026 eine Baupause einzulegen. Diese Zeit soll genutzt werden, um konzeptionell weiterzuarbeiten, Erfahrungen aus der Nutzung des Platzes als öffentlicher Spiel- und Lernort auszuwerten und kleinere Maßnahmen wie die Beschilderung des Biotops oder die Weiterentwicklung des Naturturms umzusetzen. Im dritten Quartal 2026 wird sich das Projektteam erneut treffen, um über weitere Schritte zu entscheiden.

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