Angriff bei Bad Boll: Hund beißt Mann beim Gassigehen

Nach einem Hundebiss in Bad Boll (Kreis Göppingen) ermittelt die Polizei.
Sören Stache/dpa (Symbolbild)- Hund beißt Mann bei Bad Boll; 43-Jähriger verletzt.
- Angriff gegen 17.15 Uhr auf Feldweg; Hund an Leine.
- Freilaufender Hund attackiert; Besitzer 62 Jahre alt.
- Mann stürzt und wird in linken Oberarm gebissen.
- Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Körperverletzung.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Am Samstag, 3.5., gegen 17.15 Uhr war der 43-Jährige mit seinem angeleinten Hund auf einem Feldweg in Richtung Boller Heide im Kreis Göppingen unterwegs. Am Waldrand kam plötzlich ein Hund, der nicht an der Leine war, entgegen und rannte wohl mit hohem Tempo auf den anderen Hund zu. Sein 62 Jahre altes Herrchen war in der Nähe und versuchte noch, durch Zurufe und Kommandos sein Tier zurückzuhalten.
Der offenbar angriffslustige Hund reagierte nicht, so berichtete der 43-Jährige später bei der Polizei. Deshalb packte er seinen Hund am Geschirr und brachte ihn auf die Seite neben sich. Der frei laufende Hund rannte zunächst an dem Tierführer vorbei, kehrte jedoch sofort zurück. Um einen Angriff des aggressiven Vierbeiners abzuwehren, trat der Mann wohl mit dem Fuß nach ihm, verlor dabei wohl das Gleichgewicht und stürzte zu Boden. In diesem Moment schnappte der unangeleinte Hund zu und biss den 43-Jährigen in den linken Oberarm. Der Mann wurde durch Sturz und Biss verletzt und ließ sich später beim Arzt behandeln.
Polizei ermittelt nach Hundebiss gegen Halter
Schließlich gelang es dem 62-jährigen Hundeführer, sein Tier unter Kontrolle zu bringen und dadurch, weitere Bissverletzungen und noch Schlimmeres zu verhindern. Ob die beiden Hunde Verletzungen davongetragen haben, ist nicht bekannt. Die Polizei hat nun die Ermittlungen gegen den 62-jährigen Hundehalter aufgenommen. Er sieht einer Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung entgegen.
Auch in Ulm sorgte neulich eine Hundeattacke für Aufsehen: Ein Polizist rettete sich mit einem Schuss vor einem nicht angeleinten Schäferhund. Auch die Halterin war aggressiv. Daraufhin forderte die Tierrechtsorganisation Peta, die nach derartigen Vorfällen immer wieder Alarm schlägt, eine umgehende Umsetzung eines Hundeführerscheins.

