Bundestagswahl 2021 im Kreis Göppingen: SPD: Heike Baehrens will wieder antreten

SPD MdB Heike Baehrens⇥
Staufenpress„Sowohl in der Gesundheitspolitik wie auch bei uns im Wahlkreis habe ich viel erreicht. Aber ich habe noch viel vor, denn die Rahmenbedingungen in der Pflege müssen weiter verbessert werden“, sagte Heike Baehrens am Montag. Daher wolle sie bei der Bundestagswahl 2021 erneut antreten.
Seit 2013 vertritt die Sozialdemokratin den Wahlkreis Göppingen im Parlament. Jetzt bittet die 64-Jährige die 700 SPD-Mitglieder im Kreisverband um Unterstützung für ihre erneute Kandidatur. Der Termin für die Nominierungsversammlung steht noch nicht fest. Geplant ist, dass die Basis Ende Oktober, Anfang November entscheidet, wer für die SPD antritt. Bisher hat sich in der Partei niemand gemeldet, der Baehrens den Sitz im Bundestag streitig machen wollte. Die Abgeordnete kümmert sich um den komplexen Arbeitsschwerpunkt Gesundheit und Pflege. „Ich habe einiges bewegen können“, betont Baehrens und nennt als Beispiele die Gesetze zur Entlastung von Angehörigen, zur Verbesserung der Pflege und zur Stärkung des Pflegepersonals. „Ich bin mittendrin und kann ganz viel gestalten“, sagt die Politikerin. Für sie ist allerdings klar: „Wir müssen weitergehen und weitere Maßnahmen ergreifen, damit eine würdevolle Pflege im Alter geleistet werden kann.“ Dazu gehöre, dass diejenigen, die in der Pflege arbeiteten, „sich darauf verlassen können, gut bezahlt zu werden und eine gute Rente zu bekommen“. Zudem müsse Pflege bezahlbar bleiben, weshalb kein Weg daran vorbeiführe, die Pflegeversicherung auszubauen.
„Wir müssen weiter risikobewusst sein“
Was die Corona-Pandemie betrifft, spielt Heike Baehrens in der Koalition in Berlin eine wichtige Rolle. Die frühere Geschäftsführerin im Diakonischen Werk Württemberg ist stellvertretende gesundheitspolitische Sprecherin sowie die Pflegebeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion und außerdem Vorsitzende des Unterausschusses „Globale Gesundheit“. Für Heike Baehrens ist mit Blick auf die Pandemie klar: „Wir müssen weiterhin hellwach und risikobewusst sein. Unsere Freiheit wird nicht durch Masken beeinträchtigt, sondern durch das Virus.“ Die geltenden Regeln seien notwendig, um die Freiheit im Alltag erhalten zu können. Aber: „Freiheit muss immer verbunden sein mit Verantwortung, auch für die Gesundheit der anderen.“