Blutige Attacke in Kirchheim
: Mann nach Messerstichen in Lebensgefahr – Was die Polizei sagt

In der Innenstadt von Kirchheim/Teck wurde ein Mann niedergestochen. Er schwebte in Lebensgefahr. Der mutmaßliche Täter ist gefasst. Was die Polizei zum Motiv sagt.
Von
Birgit Rexer,
Sven Kaufmann
Kirchheim
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  • Nach dem Angriff mit einem Messer nahm die Polizei den mutmaßlichen Täter vor Ort fest. Das Opfer kam schwer verletzt in einer Klinik.

    Nach dem Angriff mit einem Messer nahm die Polizei den mutmaßlichen Täter vor Ort fest. Das Opfer kam schwer verletzt in einer Klinik.

    SDMG / Kern
  • Polizisten sicherten am Tatort die Spuren des blutigen Angriffs, der direkt am Eingang der Bank erfolgte.

    Polizisten sicherten am Tatort die Spuren des blutigen Angriffs, der direkt am Eingang der Bank erfolgte.

    SDMG / Kern
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Am Sonntagmittag (29.10.) kam es in Kirchheim unter Teck vor der Kreissparkasse in der Stadtmitte zu einer blutigen Messerattacke. Nach Angaben der Polizei war gegen 15 Uhr ein Streit zwischen einem 34-Jährigen und einem weiteren Mann (45) eskaliert: Der Ältere zog offenbar ein Messer und stach auf den 34-Jährigen auf offener Straße ein, direkt vor dem Eingang der Bank.

Attacke in Kirchheim: Mann nach Messerstichen in Lebensgefahr

Nach Angaben der Nachrichtenagentur dpa schwebte der 34-Jährige nach der Messerattacke in Lebensgefahr. Er hatte offenbar mehrere Stichwunden, der Rettungsdienst brachte ihn nach der Erstversorgung in eine Klinik.

45-jähriger Tatverdächtiger vorläufig festgenommen

Der Beschuldigte konnte von der Polizei noch vor Ort festgenommen werden. Das mutmaßliche Tatmesser wurde bei ihm sichergestellt. Der 45-Jährige soll im Laufe des Montags auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart dem Haftrichter vorgeführt werden.

Zum Hintergrund der Bluttat sagte die Polizei: „Wir gehen derzeit von einer Beziehungstat aus.“ Die genauen Hintergründe sind aber noch unklar.

Beamte der Kriminalpolizei sperrten zur Spurensicherung den Tatort ab und sicherten Hinweise. Die Süddeutsche Mediengesellschaft berichtet, dass Augenzeugen befragt worden seien.