Bereitschaftspolizei in Göppingen: Fit für den Einsatz: Mehr Obst und Nüsse, weniger Wurst und Softdrinks

Die Bereitschaftspolizei simuliert auf dem Gelände des Polizeipräsidiums Einsatz in Göppingen eine Demonstration. Um fit und gestärkt auf die Straße zu gehen, wurde jetzt die Verpflegung verbessert.
Giacinto Carlucci- Polizeipräsidium Göppingen verbessert Verpflegung für 1000 Einsatzkräfte.
- Obst, Nüsse und Vollkorn ersetzen Wurst und Softdrinks.
- Projekt mit PH Schwäbisch Gmünd; positive Rückmeldungen.
- Neues Planungs-Tool für gesunde und effiziente Verpflegung.
- Langfristig flexible Anpassung an Einsatzdauer geplant.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Großlagen, Demonstrationen, Sportveranstaltungen: Die Einsatzkräfte der Bereitschaftspolizei in Baden-Württemberg vollbringen täglich Höchstleistungen. Oft müssen sie unter extremen Bedingungen und bei langen, anspruchsvollen Einsätzen schnell und effizient versorgt werden – „doch die bisherigen Verpflegungspakete hatten noch Verbesserungspotenzial“, heißt es in einer Pressemitteilung der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd. Ziel sei es gewesen, den Polizistinnen und Polizisten ein gesundes, leckeres und nahrhaftes Essen mit auf den Weg zu geben, aber auch dafür zu sorgen, dass es ihnen schmeckt.
Erfolgreiche Qualitätsanalyse
Das für eine Vielzahl an Spezialkräften in Baden-Württemberg zuständige Polizeipräsidium Einsatz mit Sitz in Göppingen und das Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung der PH Schwäbisch Gmünd (KGZ) haben daher in einem gemeinsamen, innovativen Projekt die Verpflegung der Einsatzkräfte der Bereitschaftspolizei grundlegend überarbeitet. Fazit: Der umfassende Gesundheits- und Qualitätscheck sei überaus erfolgreich gewesen. Profitieren werden davon mehr als 1000 Einsatzkräfte. „Es ging und geht nicht nur darum, satt zu sein, sondern die Einsatzkräfte adäquat mit Energie und Nährstoffen zu versorgen. Dies fördert nicht nur die Gesundheit und das Wohlbefinden, sondern auch die Einsatzfähigkeit“, kommentiert Professorin Petra Lührmann das gelungene Projekt.
Weniger verarbeitete Wurstwaren
Gemeinsam mit den Mitarbeitenden in der Küche sei ein maßgeschneidertes Konzept entwickelt worden, das auf die Bedürfnisse und Wünsche der Einsatzkräfte eingeht. Eine Umfrage unter rund 1400 Beamtinnen und Beamten bildete die Grundlage für die neuen Verpflegungspläne. Der Anteil an frischem Obst, Gemüse, Nüssen und Vollkornprodukten wurde stark erhöht, während der Verbrauch von verarbeiteten Wurstwaren und Softdrinks gesenkt wurde. „Diese einfachen, aber effektiven Anpassungen führten dazu, dass die Verpflegung die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) nun deutlich besser erfüllt“, heißt es in der Mitteilung.
„Die Rückmeldungen der Einsatzkräfte waren durchweg positiv. Viele berichteten von einer deutlichen Verbesserung des Geschmacks und der Nährstoffzusammensetzung. Ein echtes Plus für die Gesundheit und das Wohlbefinden unserer Kolleginnen und Kollegen“, sagen Polizeipräsident Anton Saile und Christiane Albrecht, die Leiterin der Verwaltung des Polizeipräsidiums Einsatz. Parallel dazu wurde ein neues Planungs-Tool entwickelt, das es den verantwortlichen Küchenmitarbeitenden ermögliche, künftig noch effizienter eine gesundheitsförderliche und den Einsatzbedingungen angepasste Verpflegung zu planen. Ein langfristiges Konzept zur flexiblen Anpassung der Verpflegung an die jeweilige Einsatzdauer steht bereits in den Startlöchern.

