Bahnverkehr im Kreis Göppingen: Sanierung der Filstalbahn erst 2030

Die Sanierung der Filstalbahn, die eigentlich für das Jahr 2029 geplant war, wird um ein Jahr verschoben.
Giacinto Carlucci- Sanierung der Filstalbahn von 2029 auf 2030 verschoben – offiziell bestätigt.
- Gemeinden planten Arbeiten wie Brücken- und Unterführungssanierungen während Vollsperrung.
- Kritik an fehlender Planungssicherheit – Verlässlichkeit bei Baustellen gefordert.
- Bundesverkehrsministerium: Bis Juli 2023 keine konkreten Maßnahmen oder Pläne gestartet.
- Weitere Grundsanierungen vernachlässigter Schienen-Infrastruktur ebenfalls verschoben.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Deutsche Bahn verschiebt die Korridorsanierung auf der Filstalbahn von 2029 aufs Jahr 2030, schreibt der Grünen-Bundestagsabgeordnete Matthias Gastel. Auch zahlreiche andere Grundsanierungen langer vernachlässigter Schienen-Infrastrukturen werden zeitlich geschoben.
Im Kreis Göppingen wird die Sanierung der Filstalbahn sehnlichst erwartet. Nicht nur, damit sich die Pünktlichkeit auf der Strecke erhöht und etliche Bahnhöfe auf Vordermann gebracht werden. Gastel weist im Zusammenhang mit der Filstalbahn zudem darauf hin, dass sich einige Kommunen bereits auf die Sanierung im Jahr 2029 eingestellt hatten: „Wir brauchen endlich Verlässlichkeit bei der Baustellenplanung.“ Die Kommunen wollten die Vollsperrung nutzen, um beispielsweise Brücken oder Unterführungen an der Bahnstrecke zu bauen oder zu sanieren.
Sanierung von Brücken und Unterführungen geplant
Dass in Sachen Filstalbahn noch nichts passiert war und es im Sommer auch keine Pläne dafür gab, legte bereits Mitte Juli eine Aussage des Bundesverkehrsministeriums nahe. Es hatte sich damals zur Filstalbahn geäußert, nachdem es im Bundestag eine Anfrage der Grünen-Fraktion dazu gegeben hatte. In einer Vorabfassung der Antworten, die der NWZ vorlag, hieß es im Juli lapidar: „Mit den Planungen für die Korridorsanierung Stuttgart-Ulm wurde aufgrund der vorgesehenen Einplanung im zweiten Halbjahr 2029 noch nicht begonnen. Eine Aussage zu den vorgesehenen Maßnahmen ist daher aktuell noch nicht möglich.“
