Anrufer gibt sich als Polizist aus: Betrüger bringen Seniorin aus Wäschenbeuren um ihr Erspartes

Telefonbetrüger haben eine Seniroin in Wäschenbeuren um ihr Erspartes gebracht (Symbolbild).
Roland Weihrauch/dpa- Falscher Polizist betrügt Seniorin in Wäschenbeuren um Bargeld und Schmuck.
- Täter gab Einbrüche in der Nachbarschaft als Vorwand an.
- Wertsachen wurden unter einem Auto deponiert und entwendet.
- Polizei warnt: Keine Wertsachen am Telefon übergeben, Verdächtiges melden.
- Tipps und Infos zu Betrugsfällen unter www.polizei-beratung.de.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Eine Seniorin ist in Wäschenbeuren um ihr Erspartes gebracht worden.
Wie die Polizei mitteilt, erzählte der falsche Polizist der Seniorin die bekannte Lügengeschichte über Einbrüche in der Nachbarschaft. Im Verlauf des Telefonats fragte der Unbekannte nach Wertsachen. Zur Sicherheit solle sie die Wertgegenstände der Polizei übergeben.
Die Frau ging darauf ein und begab sich wie aufgefordert nach Birenbach zu einem Discounter in der Lorcher Straße, berichtet die Polizei. Gegen 13 Uhr legte sie wie gefordert einen Beutel mit Bargeld und Schmuck unter ihr Auto. Laut dem Betrüger würde die Kriminalpolizei im Discounter auf sie warten. Nachdem sie im Geschäft keinen Polizisten antreffen konnte, ging sie zu ihrem blauen Auto zurück. Der Beutel mit den Wertsachen war mittlerweile verschwunden. Die Kriminalpolizei, Telefon (07161) 63-2360, hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, die gegen 13 Uhr Verdächtiges auf dem Netto Parkplatz beobachtet haben. Die Polizei betont ausdrücklich, dass sie am Telefon nie jemanden um Bargeld oder wertvolle Gegenstände bittet.
Polizei spricht Warnung aus
Telefonbetrüger sind nach Angaben der Polizei regelmäßig aktiv, und das auch manchmal mit Erfolg. Jedes Opfer ist eines zu viel. Deshalb warnt die Polizei regelmäßig vor den Betrügern und bittet folgende Tipps ernst zu nehmen: Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen, legen Sie den Hörer auf, so werden Sie Betrüger los, werden Sie immer misstrauisch bei Forderungen nach Geld oder persönlichen Daten, wählen Sie selbst die 110 und teilen Sie den Sachverhalt mit. Benutzen Sie nicht die Rückruftaste. Sprechen Sie am Telefon nicht über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse. Die Betrüger suchen in Telefonverzeichnissen vor allem nach Vornamen, die auf ältere Personen hindeuten. Wer sein Risiko solcher Anrufe verringern will, der könnte sich aus den öffentlichen Verzeichnissen streichen lassen oder veranlassen, dass der Vorname nur abgekürzt genannt wird. Beraten Sie sich mit Ihrer Familie oder Personen, denen Sie vertrauen. Geben Sie bitte diese Tipps in Ihrem Familien- und Freundeskreis weiter.
Weitere Informationen zum Thema „Falscher Polizeibeamter“ finden Sie im Internet unter: http://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/betrug-im-namen-der-polizei/
