Betrugsmasche im Kreis Göppingen: Betrüger geben sich als Polizisten aus

Vor allem ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger werden oft gezielt von Betrügern angerufen. Sie geben sich als Polizisten aus und versuchen, die Angerufenen um ihre Ersparnisse zu bringen (Symbolbild).
Karl-Josef Hildenbrand/dpa- Betrüger geben sich in Göppingen und Wäschenbeuren als Polizisten aus.
- Zielgruppe sind vor allem ältere Menschen, um sie um Ersparnisse zu bringen.
- Täter nutzen Call ID Spoofing, um falsche Polizeinummern anzuzeigen.
- Polizei rät: Telefonat sofort beenden, nicht zurückrufen, selbst die 110 wählen.
- Betrüger warnen vor angeblich unsicheren Wertgegenständen zu Hause oder auf der Bank.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Set dem frühen Nachmittag am Montag (6. Oktober 2025) haben sich im Bereich Göppingen/Wäschenbeuren vermehrt Personen als Polizeibeamte ausgegeben.
Wie das Polizeipräsidium Ulm mitteilt, haben Unbekannte versucht, telefonisch Bürgerinnen und Bürger in Göppingen und in Wäschenbeuren um ihr Erspartes zu bringen. Die Maschen sind hierbei vielfältig. Die Polizei beschreibt, dass Betrüger beispielsweise behaupten, dass Geld- und Wertgegenstände bei ihren Opfern zu Hause oder auf der Bank nicht mehr sicher seien oder auf Spuren untersucht werden müssten. Dabei nutzen die Täter eine spezielle Technik (Call ID Spoofing), die bei einem Anruf auf der Telefonanzeige der Angerufenen eine vorgetäuschte Rufnummer, beispielsweise aus dem Vorwahlbereich des Angerufenen, erscheinen lässt. Dabei handelt es sich jedoch nicht um die Polizei.
Sofort auflegen
Die Polizei warnt: Gehen Sie nicht auf die Forderungen ein. Die Angerufenen sollen das Telefonat umgehend beenden und anschließend selbst die 110 wählen. Niemals sollte die Rückruf-Funktion des Telefons benutzt werden, um die Polizei zu erreichen - damit landet man entweder im Nirgendwo oder schlimmstenfalls wieder bei den Betrügern.
