Rezeptfälscher in Geislingen: Medikamente durch falsche Rezepte bekommen

Die Polizei in Geislingen und Amstetten ermitteln wegen Rezeptfälschung.
dpa- In Geislingen und Amstetten wurden gefälschte Rezepte für Medikamente vorgelegt.
- Am 26. März verließ ein unbekannter Täter eine Apotheke in Geislingen, nachdem sein falsches Rezept entdeckt wurde.
- Am 20. März gelangte vermutlich derselbe Täter in Amstetten erfolgreich an ein Medikament.
- Die Polizei ermittelt, ob es sich in beiden Fällen um denselben Täter handelt.
- Weitere mögliche Fälle im Raum Göppingen werden untersucht.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Wie die Polizei in einer Pressemitteilung schreibt, betrat ein Unbekannter am Mittwoch eine Apotheke in der Geislinger Tälesbahnstraße. Dort versuchte der Mann mit einem Rezept an ein Diabetes-Medikament zu gelangen. Der Apothekerin kam die Sache komisch vor, weshalb sie die ausstellende Arztpraxis in München kontaktierte. Dabei stellte sich heraus, dass das Rezept dort nicht ausgestellt wurde. Dies bekam der Unbekannte mit und verließ sofort die Apotheke. Die Arznei wurde ihm nicht ausgehändigt.
In Amstetten erfolgreich an Medikament gelangt
Am Donnerstag (20. März) kam es in Amstetten zu einem ähnlichen Vorfall: Ein Unbekannter gelangte erfolgreich mit einem gefälschten Rezept an ein Medikament. Wie und wann genau der Betrug in Amstetten auffiel, konnte die Polizei auf Nachfrage nicht sagen. Zur Mittagszeit holte ein Unbekannter das telefonisch vorbestellte und rezeptpflichtige Medikament ab. Bei der Arznei handelt es sich laut Polizei um die sogenannte Abnehmspritze, die ursprünglich bei Diabetes zur Gewichtsreduktion verschrieben wird.
Der Rezeptfälscher wird als zirka 30-jähriger Mann mit südländischer Erscheinung beschrieben. Der Unbekannte hat kurze schwarze Haare mit rasierten Seiten sowie einen leichten Vollbart.
Vermutlich derselbe Täter
Die Polizei Amstetten und Geislingen haben in den beiden Fällen die Ermittlungen aufgenommen. Laut Polizei liegt die Vermutung nahe, dass es sich in beiden Fällen um denselben Täter handelt. Dies müsse allerdings noch vollständig geprüft werden. Im Fall in Amstetten lag ein Lichtbild des Täters vor. Die Ermittlungen zu weiteren möglichen Fällen im Raum Göppingen dauern an.

