Dachstuhlbrand bei Amstetten: Restaurant Ziegelhütte geht in Flammen auf

Bei Amstetten ist am Dienstagabend das Dach des Restaurants Ziegelhütte in Brand geraten.
Markus SontheimerBei Amstetten ist am DIenstagabend (18. Juni) das Dach des Restaurants Ziegelhütte in Brand geraten. Neben mehreren Feuerwehren war auch das DRK und die Polizei im Einsatz.
Wie die Polizei mitteilt, seien die Hilfskräfte gegen 18 Uhr zum Vollbrand eines Dachstuhls im Bereich Ziegelhütte alarmiert worden. Die anwesenden Feuerwehren konnten das Übergreifen des Feuers auf das restliche Gebäude verhindern, es kamen keine Personen zu Schaden.
Wie die Feuerwehr Geislingen berichtet, ergab sich beim Erkunden der Einsatzstelle durch den Einsatzleiter folgende Lage: Auf dem Flachdach eines Anbaus hatte sich ein Brand über die Giebelseite in den Dachbereich ausgeweitet. Alle Bewohner und Gäste hatten das Gebäude verlassen.
"Mit zwei Löschrohren über das Gebäude und einem Löschrohr über die Drehleiter konnte der Brand schnell eingedämmt werden", schildern die Geislinger Kameraden. Parallel habe die Feuerwehr Amstetten die Löschwasserversorgung sichergestellt. Vor allem die Nachlöscharbeiten hätten sich als umfangreich bewiesen. Mit mehreren Atemschutztrupps beider Feuerwehren hätten Helfer Verkleidungen und das Dach öffnen müssen, um an die Glutnester heranzukommen.
Insgesamt seien sieben Fahrzeuge der Feuerwehr Geislingen sowie sieben der Feuerwehr Amstetten mit 70 Feuerwehrmitgliedern beider Feuerwehren im Einsatz gewesen. Ebenso: vier Polizeistreifen und sieben Fahrzeuge des Rettungsdiensts.
Wie die Polizei berichtet, ergaben Ermittlungen vor Ort, dass am Nachmittag Renovierungsarbeiten ausgeführt wurden. Durch diese hatte sich der Dachstuhl des Gebäudes vermutlich nachträglich selbst entzündet. Der Gesamtschaden beläuft sich bislang auf vermutlich 150.000 Euro.
Die Ermittlungen durch die Polizei dauern an. Die Kreisstraße 7313 musste während der Löscharbeiten für zwei Stunden voll gesperrt werden. Einsatzkräfte der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Polizei waren mit 85 Personen vor Ort.








