Bürgermeisterwahl in Amstetten
: Kämmerer Thomas Schultheiß will Rathaus-Chef werden

Der 33-jährige Laichinger hat als Erster seinen Namen für die Bürgermeisterwahl in Amstetten am 8. März in den Ring geworfen. Thomas Schultheiß arbeitet als Kämmerer in Heroldstatt.
Von
Kathrin Bulling
Amstetten
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Thomas Schultheiß aus Laichingen will Bürgermeister in Amstetten werden. Der 33-jährige arbeitet als Kämmerer in Heroldstatt.

Thomas Schultheiß aus Laichingen will Bürgermeister in Amstetten werden. Der 33-jährige ist Kämmerer in Heroldstatt.

privat
  • Amstetten wählt am 8. März einen neuen Bürgermeister, parallel zur Landtagswahl.
  • Erster Bewerber: Thomas Schultheiß (33) aus Laichingen, Kämmerer in Heroldstatt.
  • Wichtig sind solide Finanzen, transparente Entscheidungen und funktionierende Verwaltung.
  • Ziel: offener Dialog, gemeinsam Lösungen entwickeln, bürgernah und verantwortungsvoll.
  • Amtsinhaber Johannes Raab tritt nicht mehr an; geringe Bewerberzahl für ihn kein Anlass zur Sorge.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Eine knappe Woche vor Bewerbungsschluss hat sich der erste Kandidat zu Wort gemeldet: Thomas Schultheiß aus Laichingen teilte am Dienstag (3.2.2026) mit, dass er Bürgermeister in Amstetten werden will. In der Gemeinde im Alb-Donau-Kreis wird am 8. März gewählt, zeitgleich mit der Landtagswahl. Johannes Raab, der amtierende Bürgermeister, tritt nicht mehr an.

Thomas Schultheiß: „Offener Dialog ist mir besonders wichtig“

Thomas Schultheiß ist 33 Jahre alt und arbeitet derzeit als Kämmerer in Heroldstatt. Mit seiner Kandidatur wolle er sich mit ganzer Kraft für die Zukunft der Gemeinde einsetzen und Verantwortung für deren weitere Entwicklung übernehmen, schreibt er.

Durch seine Erfahrung in der kommunalen Verwaltung wisse er, wie wichtig solide Finanzen, transparente Entscheidungen und eine funktionierende Verwaltung für eine Gemeinde seien. „Diese Erfahrung möchte ich als Bürgermeister nutzen, um Amstetten gemeinsam mit dem Gemeinderat, den Mitarbeitenden der Verwaltung und vor allem den Bürgerinnen und Bürgern weiterzuentwickeln.“

Warum Schultheiß Bürgermeister in Amstetten werden will

Die Entscheidung, in Amstetten zu kandidieren, sei für ihn eine bewusste und persönliche, schreibt er. Amstetten sei eine lebenswerte Gemeinde mit engagierten Menschen und viel Potenzial, findet Schultheiß. Diese Mischung aus Nähe, Gestaltungswillen und Zukunftschancen habe ihn überzeugt, hier Verantwortung zu übernehmen. Besonders wichtig sei ihm der offene Dialog. „Mein Ziel ist es, zuzuhören, gemeinsam Lösungen zu entwickeln und Amstetten nachhaltig, bürgernah und verantwortungsvoll in die Zukunft zu führen“, schreibt Schultheiß.

In der jüngsten Gemeinderatssitzung war die Wahl auch Thema: Ein Bürger fragte angesichts des nahenden Bewerberschlusses am 9. Februar, ob es schon Kandidaten gebe. Amstettens Bürgermeister Johannes Raab sprach in diesem Zusammenhang von einem Bewerber, der zunächst anonym bleiben wolle. Dabei handelt es sich nicht um Thomas Schultheiß, wie dieser auf Nachfrage der GZ erklärt. Die bis dato geringe Bewerberzahl sah Bürgermeister Raab nicht als Grund zur Beunruhigung.