Beschädigungen am Radweg: Autofahrer nutzen Radweg entlang der Geislinger Steige als Abkürzung

Im Herbst 2024 wurde in einem ersten Abschnitt neben der Geislinger Steige auch der Radweg mit saniert. Diesen nutzten wohl nun einige Autofahrer, um die Umleitungsstrecke aufgrund der Sperrung zu vermeiden.
Markus Sontheimer- Autofahrer nutzten den Radweg an der gesperrten Geislinger Steige als Abkürzung.
- Kurz nach der Freigabe wurden Schäden an Geländern, Pfosten, Leitplanken und Stützwänden festgestellt.
- Laut Mitteilung vom 12. August 2026 bringt die Stadt die Sachbeschädigungen zur Anzeige.
- Der Bauhof stellte Barrieren auf – unerlaubte Durchfahrten sollen so verhindert werden.
- Der OB kritisiert das Verhalten und verweist auf die aufwendige Sicherung mit Expansionsharz.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Kurz nach der Freigabe stellten die Geislinger Stadtverwaltung und das Regierungspräsidium Stuttgart erste Schäden am Radweg fest: Laut einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung vom 12. August 2026 haben man festgestellt, dass Fahrzeuge den Radweg unerlaubt als Abkürzung entlang der gesperrten Bundesstraße genutzt und dabei Geländer, Pfosten, Leitplanken und Stützwände beschädigte haben. Die Sachbeschädigungen werden laut der Mitteilung zur Anzeige gebracht. Um weitere unerlaubte Durchfahrten zu verhindern, hat der Bauhof nun Barrieren aufgestellt.
OB appelliert an die Vernunft derAutofahrer
„Es ist für mich völlig unverständlich, dass Einzelne mit ihrem rücksichtslosen Verhalten die aufwendig gesicherte Strecke beschädigen und damit zugleich die Sicherheit anderer gefährden“, sagt Oberbürgermeister Ignazio Ceffalia. „Wir haben viel investiert, damit der Radweg wieder zuverlässig genutzt werden kann. Deshalb appelliere ich eindringlich an alle Autofahrerinnen und Autofahrer: Respektieren Sie die Sperrung und nutzen Sie die ausgeschilderte Umleitung, bis die Geislinger Steige im Herbst wieder freigegeben wird.“
Besonders ärgerlich seien die Schäden, weil in den vergangenen Wochen erheblicher Aufwand betrieben wurde, um den Radweg dauerhaft zu sichern. Der Boden wurde mit einem innovativen und kostenreduzierenden Spezialverfahren verstärkt. „Eine Spezial-Tiefbaufirma stabilisierte den Baugrund mithilfe eines minimalinvasiven Injektionsverfahrens“, erläutert Marco Pilenza, Leiter des Geislinger Tiefbauamts, das die Maßnahme organisierte. Dabei wurde ein spezielles Expansionsharz mehrere Meter tief in den Untergrund eingebracht. Das Material verdichtete den Boden und erhöhte dessen Tragfähigkeit.
