B10 zwischen Geislingen und Amstetten
: Radweg kann ab Freitagabend wieder befahren werden

Das Regierungspräsidium berichtet, dass die Arbeiten auf dem Radweg zwischen der Straubmühle und der Kreisstraße nach Wittingen so gut wie abgeschlossen sind.
Von
red
Geislingen/Amstetten
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Geislingen, Fahrradweg Ausgangs der Geislinger Steige Richtung Amstetten wieder freigegeben

Der Fahrradweg am Ausgang der Geislinger Steige in Richtung Amstetten wird heute wieder freigegeben.

Markus Sontheimer
  • Radweg an der B10 zwischen Straubmühle und K1440 Richtung Wittingen ab Freitagabend frei.
  • Ausnahme gilt: Ein rund 100 Meter langer Abschnitt ist zunächst nur schiebend passierbar.
  • Ab September soll der Radweg wieder uneingeschränkt nutzbar sein, meldet das RPS.
  • Hintergrund: Stützmauer gesichert – 150 Anker, Spritzbeton und neue Asphaltschichten.
  • Kosten für den zweiten Bauabschnitt: Der Bund investiert rund 8,7 Millionen Euro.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Der Radweg entlang der B10 zwischen der Straubmühle und der Einmündung der Kreisstraße 1440 in Richtung Wittingen soll am Freitagabend (31.07) wieder freigegeben werden. Das berichtet das Regierungspräsidium Stuttgart (RPS) in einer Pressemitteilung. Da allerdings noch Restarbeiten zu erledigen sind, gibt es eine Ausnahme: Auf einem etwa 100 Meter langen Abschnitt kann man das Rad erst einmal nur schieben. Ab September dürfe man den Radweg dann wieder uneingeschränkt nutzen, so das RPS.

Knapp neun Millionen Euro Kosten

Bekanntermaßen lässt das RPS derzeit die Geislinger Steige sanieren. Momentan befindet man sich im zweiten Bauabschnitt. Da die Arbeiten zur Sicherung der Stützmauer des unterhalb der Fahrbahn verlaufenden Radwegs soweit abgeschlossen sind, darf der Radweg freigegeben werden. „Die marode Natursteinmauer wurde mit knapp 150 Ankern auf der Bergseite 4,6 Meter tief in den Felsen verankert“, erklärt das RPS.

Zum Schutz gegen oberflächliche Ausbrüche und herabfallende Steine habe man auf der Vorderseite der Mauer eine Spritzbetonschicht aufgetragen. „Oberhalb des Radwegs wurde die Stützkonstruktion zur Sicherung der neuen Fahrbahn hergestellt. Dort wurde ein Randbalken betoniert, der auf Mikropfähle gesetzt wurde. Die beschädigten Asphaltschichten im Bereich des Radwegs wurden erneuert“, so das RPS. Zur Durchführung der restlichen Arbeiten in Randbereichen des Radwegs und zur Sanierung der bestehenden Stützwand am oberen Ende des Radwegs muss der Radweg allerdings eingeengt werden. Aus Sicherheitsgründen dürfen die Radfahrerinnen und Radfahrer den etwa 100 Meter langen eingeengten Bereich nur schiebend passieren.

Der Bund investiert mit der Maßnahme rund 8,7 Millionen Euro in den Erhalt der Infrastruktur. Die Investition bezieht sich auf den zweiten Bauabschnitt der Sanierung der B10.