A8-Albaufstieg bei Mühlhausen
: FDP: Bund muss Finanzierung für Ausbau sicherstellen

Auch die FDP-Kreistagsfraktion zeigt sich erfreut darüber, dass der Planfeststellungsbeschluss rechtskräftig ist. Sie hat aber auch Forderungen.
Von
GZ
Kreis Göppingen
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Autobahn A 8 bei Mühlhausen im Täle, Albaufstieg, Verkehr

Auf allen Seiten herrscht Erleichterung, dass der A8-Ausbau zwischen Mühlhausen und Hohenstadt jetzt kommen kann.

Markus Sontheimer
  • Ausbau der A8 zwischen Mühlhausen und Hohenstadt kann starten; FDP fordert Finanzierung durch den Bund.
  • Kreisrat Heinz Frey erwartet finanzielle Mittel von der kommenden Bundesregierung für Bau und Fertigstellung.
  • Fraktionsvorsitzender Oliver Strommer fordert unbürokratische und schnellere Planungsverfahren.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Dem Ausbau der A8 zwischen Mühlhausen und Hohenstadt steht nun nichts mehr im Weg. Die FDP-Kreistagsfraktion äußert sich nun ebenfalls erfreut über den rechtskräftigen Planfeststellungsbeschluss für den A8-Albaufstieg. Die „erheblichen Belastungen der Gemeinden im Oberen Filstal“ gehörten damit nun „hoffentlich bald der Vergangenheit an“, heißt es weiter. Nun sei es am Bund, „die jahrzehntelange Hängepartie endlich zu beenden und die Finanzierung für den Albaufstieg A8 sicherzustellen“.

Kreisrat Heinz Frey dazu: "Auch wenn es die Bundesverkehrsminister von CDU/CSU mit dem Kreis Göppingen in den letzten Jahrzehnten nicht immer gut gemeint haben" gehe man davon aus, „dass die kommende Bundesregierung die notwendigen finanziellen Mittel bereitstellen wird, damit die Autobahn GmbH tatsächlich auch mit dem Bau beginnen und diesen innerhalb weniger Jahre fertigstellen kann“.

Forderung nach weniger Bürokratie

In diesem Zusammenhang müsse die neue Bundesregierung auch dringend dafür sorgen, dass zukünftige Planungsverfahren deutlich unbürokratischer und schneller durchgeführt werden können. „Der Regulierungswahnsinn in unserem Land muss endlich ein Ende haben“, forderte der Fraktionsvorsitzende Oliver Strommer. "Ansonsten werden es Merz und Co. nicht einmal im Ansatz schaffen, ihre Schuldenorgie zu Lasten der jungen Generation infrastrukturell auch umzusetzen“, so Strommer weiter.