A8-Albaufstieg: Autobahn GmbH: „Größtes Infrastrukturprojekt in Baden-Württemberg“ wird vorbereitet

Die A8 bei Mühlhausen mit Blick in Fahrtrichtung München.
Markus Sontheimer- Größtes Infrastrukturprojekt in Baden-Württemberg: Autobahn A8-Ausbau beginnt.
- Planfeststellungsbeschluss akzeptiert, keine Klagen eingereicht.
- Bauvorbereitungsphase dauert etwa zwei Jahre, europaweite Ausschreibung folgt.
- Bundesminister Wissing betont wirtschaftliche Bedeutung und Finanzierung.
- Ausbau verbessert Verkehrssicherheit und entlastet bestehende Infrastruktur.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Wie vor Kurzem bekannt wurde, wurden keine Klagen gegen den Planfeststellungsbeschluss für den Ausbau der A8 zwischen Mühlhausen und Hohenstadt eingereicht. In einer am Montag (17.3.2025) veröffentlichten Pressemitteilung der Autobahn GmbH Niederlassung Südwest heißt es, dass man damit nun „über die öffentlich-rechtliche Baugenehmigung für den Ausbau des Albaufstiegs“ verfügt. Und: „Er beinhaltet den verbindlichen Rahmen des Ausbauprojekts. Aus genehmigungsrechtlicher Sicht steht einer Umsetzung des Projekts nun nichts mehr im Wege.“
Dazu gibt es auch Reaktionen seitens der Autobahn GmbH selbst sowie des Bundesministeriums. Im Hinblick auf den Zeitrahmen teilt Christine Baur-Fewson, Direktorin der Autobahn GmbH Niederlassung Südwest, dass mit Erteilung des Baurechts nun die Bauvorbereitungsphase beginnt. „Diese dauert ungefähr zwei Jahre“, berichtet sie. Danach erfolge die europaweite Ausschreibung der Hauptbaumaßnahme. „Unter der Voraussetzung, dass die notwendigen externen Fachkräfte, wie Ingenieurbüros und Bauunternehmen, bedarfsgerecht zur Verfügung stehen, kann nach erfolgreicher Vergabe der Baustart erfolgen.“
Bundesminister Wissing: „Mit dem neuen Albaufstieg kann die letzte Lücke geschlossen werden“
Der Bundesminister für Digitales und Verkehr, Dr. Volker Wissing, erklärte dazu, dass eine leistungsfähige Infrastruktur von zentraler Bedeutung für den wirtschaftlichen Erfolg des Landes sei. „Ich freue mich deshalb, dass nun Baurecht für das größte Infrastrukturprojekt Baden-Württembergs besteht. Mit dem neuen Albaufstieg kann die letzte Lücke im sechsstreifigen Ausbau der A8 zwischen Karlsruhe und München geschlossen werden“, stellte er fest. Nun könne die Autobahn GmbH mit den vorbereitenden Arbeiten zum Bau beginnen. „Entscheidend für die künftige Umsetzung der Maßnahme wird insbesondere auch die Sicherung der erforderlichen Finanzierung aus dem Bundeshaushalt sein.“
Der Vorsitzende der Geschäftsführung der Autobahn GmbH des Bundes, Dr. Michael Güntner, teilt mit: „Das ist ein guter Tag für die Region und weit darüber hinaus. Denn die A8 hat nicht nur eine zentrale Bedeutung im nationalen und europäischen Fernverkehr, sondern ist auch eine wichtige Lebensader für die regionale Wirtschaft und die Bevölkerung.“ Ihr Ausbau werde daher dringend erwartet und bringe zahlreiche Vorteile mit sich „darunter eine verbesserte Verkehrssicherheit und eine Entlastung der bestehenden Infrastruktur“.
