Wildunfall
: Auto kollidiert mit Reh

Zu einem Wildunfall ist es auf der Kreisstraße zwischen Sontheim und Volkersheim gekommen. Was passiert ist.
Von
Julia Deresko
Sontheim/Volkersheim
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Vorsicht Wildwechsel! Ein Auto prallte bei Türkheim auf ein Reh, die Polizei warnt vor solchen Situationen. (Symbolbild)

ARCHIV - 31.09.2010, Thüringen, Klettbach: Ein Verkehrsschild warnt vor Wildwechsel. Rechnerisch stoßen Autofahrer in Sachsen-Anhalt 38 Mal pro Tag mit Wildschwein, Reh und Co. zusammen - Tendenz steigend. Jetzt will das Land deutschlandweit erstmals ein System aufstellen, dass Wildtiere bei herannahenden Autos von den Straßen wegpiept. (zu dpa «Mit Piepen gegen den Crash - Sachsen-Anhalt testet Wildwarner» vom 02.04.2018) Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++ | Verwendung weltweit

Auf der Kreisstraße zwischen Sontheim und Volkersheim kam es zu einem Wildunfall.

Martin Schutt/dpa
  • Wildunfall auf Kreisstraße zwischen Sontheim und Volkersheim.
  • 52-Jährige kollidiert mit Reh, bleibt unverletzt.
  • Sachschaden am VW ca. 5000 Euro, Reh verendet.
  • Polizei warnt vor erhöhtem Wildunfallrisiko im Herbst.
  • Hohe Sachschäden bei Zusammenstößen mit Großwild.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Ein Wildunfall hat sich am Montagmorgen, 14. Oktober, auf der Kreisstraße zwischen Sontheim und Volkersheim ereignet. Eine 52-Jährige sei um 7.15 Uhr mit ihrem VW Richtung Volkersheim unterwegs gewesen, als ein Reh die Straße querte, berichtet die Polizei. Die Fahrerin habe nicht mehr rechtzeitig bremsen können, das Auto erfasste das Wildtier. Die 52-Jährige sei unverletzt geblieben; das Wildtier sei noch an der Unfallstelle verendet. Um das verendete Tier kümmere sich der zuständige Jagdpächter. Den Sachschaden am Fahrzeug beziffert die Polizei mit zirka 5000 Euro.

Das Risiko für Wildunfälle steigt im Herbst deutlich an. Je größer das Tier, desto gefährlicher werde der Unfall für die Menschen im Auto, informiert die Polizei. Bei Zusammenstößen mit schwerem Wild seien meist hohe Sachschäden von Tausenden Euro an den Fahrzeugen die Folge, da dabei große Kräfte wirkten. Die Polizei rät, besonders bei Dämmerung und in der Nacht mit Wildwechsel zu rechnen.