Unglück in Altheim: Vom Vater überfahrenes Baby: Spendenaktion für Familie übertrifft Erwartungen

An der Unfallstelle in Altheim erinnern Blumen, Kerzen und eine Botschaft in kindlicher Schrift an das getötete Mädchen.
Amrei Oellermann- Tragödie in Altheim: Vater überfährt versehentlich sein 3 Monate altes Baby auf einem Parkplatz.
- Online-Spendenaktion sammelt bereits über 8000 Euro für die Familie, Ziel jetzt auf 11.000 Euro erhöht.
- Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung laufen, Frage nach der Babyschalen-Position bleibt offen.
- Spenden sollen würdige Beerdigung ermöglichen und Familie in ihrer Trauer unterstützen.
- Mehr als 180 Menschen haben gespendet; höchste Einzelspende beträgt 1000 Euro.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der Tod eines Babys in Altheim erschüttert die Menschen nicht nur in Altheim. Nachdem am Samstag ein Vater mit seinem BMW sein eigenes Kind überfahren hat, ist eine Online-Spendenaktion gestartet worden, über die mittlerweile mehr als 8000 Euro zusammengekommen sind (Stand Mittwochabend). Die Spendenaktion auf der Plattform „Gofundme“ wurde offenbar von Freunden der Mutter des Kindes gestartet. Den Angaben zufolge lebt die Initiatorin in Offenburg. Nähere Angaben zur Aktion wollte sie im Gespräch mit der SÜDWEST PRESSE nicht machen.
Dem Aufruf unter dem Titel „Ein kleiner Engel ging viel zu früh“ ist zu entnehmen, dass es sich bei dem getöteten Baby um ein drei Monate altes Mädchen handelt. Es war mit seinem Vater am Samstag anlässlich einer Feier nach Altheim gereist, die im Sportheim stattfinden sollte. Auf dem Parkplatz war die Babyschale hinter dem Auto des Vaters abgestellt. Der Vater ist laut den Angaben der Polizei davon ausgegangen, dass der Säugling bereits ins Auto verladen wurde. Er setzte zurück und überfuhr sein Kind.
Wer hat die Babyschale hinter das Auto gestellt?
Die Frage, wer die Babyschale hinter das Auto gesetzt hatte, ließ die Staatsanwaltschaft Ulm Stand Mittwochabend unbeantwortet. Die Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung aufgenommen.
Im Spendenaufruf, der auch in einer Whatsapp-Gruppe versendet wurde, der viele Altheimer angehören, ist zu lesen: „Ein so kurzes Leben, das doch schon so viel Liebe und Hoffnung in sich trug – und nun bleibt uns nur noch die Erinnerung an ihr zartes Lächeln, ihren Atem, ihr Sein. Der Schmerz ist unermesslich, der Verlust kaum in Worte zu fassen.“
Spendenziel schon zwei Mal nach oben gesetzt
Mit dem Geld soll die Familie in ihrer Trauer „mit einem kleinen Betrag“ unterstützt werden, weil, so ist zu lesen, „der kleine Engel noch nach Hause gebracht werden muss“. Ziel sei es, dem Baby einen würdevollen Abschied ermöglichen – „eine Beerdigung, die ihr gerecht wird“, so schreiben die Initiatoren.
Offenbar war die Spendenbereitschaft höher als erwartet. War zunächst ein Spendenziel von 5000 Euro ausgegeben, wurde es am Dienstag auf 8000 Euro angehoben – und nun auf 11.000 Euro erhöht. Mittlerweile haben mehr als 180 Menschen gespendet, die höchste Spende beläuft sich auf 1000 Euro.
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