Unfall im Gelände
: Bergwacht rettet gestürzte Wanderin aus Steilhang

Rettungseinsatz im Alb-Donau-Kreis: Am Donnerstag wurde die Straße zwischen den Schelklinger Teilorten Hütten und Justingen für den Verkehr voll gesperrt. Das sagen die Rettungskräfte.
Von
Joachim Striebel und Julia-Maria Bammes
Schelklingen
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Hütten Rettungseinsatz

Rettungskräfte waren am Donnerstagnachmittag nach Hütten gerufen worden.

Joachim Striebel

Bergwacht, Rettungsdienst und Feuerwehr haben an Christi Himmelfahrt eine verunfallte Wanderin aus einem Steilhang bei Schelklingen-Hütten im Alb-Donau-Kreis gerettet. Auch der Ulmer ADAC-Rettungshubschrauber war im Einsatz. Wie die Polizei und Bergwacht-Einsatzleiter Dennis Brida berichten, war die Frau auf einem schmalen Wanderweg unterwegs, der vom Bärental in Richtung Gundershofen führt. Sie wollte einen querliegenden Baumstamm auf der Abhang-Seite umgehen und stürzte in den Steilhang. Andere Wanderer wählten den Notruf.

Feuerwehrleute aus Schmiechen und Blaubeuren vor Ort

Feuerwehrleute aus Schmiechen und Blaubeuren und die Bergwacht Blautal wurden um 14.44 Uhr alarmiert. Wie Brida berichtet, folgte eine klassische Bergrettung mit Gebirgstrage und Seilsicherung, wie sie auch ständig geübt werde. So konnte die Verletzte im bewaldeten Steilhang sicher nach unten zur Straße gebracht werden, wo der Rettungswagen wartete. Zur Schwere der Verletzung machten die Einsatzkräfte noch keine Angaben.

Die Straße zwischen Hütten und Justingen war während des Rettungseinsatzes voll gesperrt. Dies sei erforderlich gewesen, da die hinzugerufenen Rettungskräfte den Straßenraum benötigten, um ihre Fahrzeuge für die Dauer des Einsatzes abzustellen, hieß es dazu aus dem Polizeipräsidium Ulm.