THW in Ehingen: Was tun nach einer Katastrophe? Einsatzkräfte üben für den Ernstfall

Die Übung soll helfen, eine große Zahl an Verletzten gut versorgen zu können.
THW- THW-Ehingen übt Versorgung vieler Verletzter bei Katastrophen.
- 14 Mitglieder des THW-Ehingen beteiligt.
- Große Zahl an Einsatzfahrzeugen in Ulm, Jungingen.
- Übung unter Führung der THW-Ortsverbände Ulm, Blaubeuren, Ehingen, Biberach.
- Verbesserungsmöglichkeiten entdeckt, Funkverkehr.
- Übungsleiter Roman Collet zufrieden, Fehlerquellen identifiziert.
- Hoffen auf keinen Ernstfall, gute Vorbereitung.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Vorkehrungen für eine Katastrophe, die sich hoffentlich niemals ereignet: Bei einem großen Unglück in der Region gäbe es zahlreiche verletzte Menschen. Diese müssten schnell vor Ort versorgt und dann in Krankenhäuser gebracht werden. In der vergangenen Woche ist für einen solchen „MAnV“, wie der „Massenanfall von Verletzten“ in der Fachsprache heißt, geübt worden. An entscheidender Stelle mit dabei waren 14 Mitglieder des Ortsverbands Ehingen des Technischen Hilfswerks (THW).
Zahlreiche Einsatzfahrzeuge mit eingeschaltetem Blaulicht
Am Mittwochabend war bei der Übung eine große Zahl an Einsatzfahrzeugen in und um Ulm zu sehen – insbesondere im Bereich des Gewerbegebiets in Jungingen. Die Einsatzfahrzeuge von DRK, ASB und Feuerwehr standen dort am Abend in einer langen Schlange mit eingeschaltetem Blaulicht. Unter der Führung der THW-Ortsverbände Ulm, Blaubeuren, Ehingen und Biberach ging es darum, den Betrieb sogenannter Bereitstellungsräume zu üben. Diese Räume werden im Falle eines Massenanfalls von Verletzten eingerichtet. Dort sammeln sich die Notärzte und die Rettungs- und Krankentransportwagen und werden dann zu ihren jeweiligen Einsatzorten abgerufen.
THW entdeckt auch Verbesserungsmöglichkeiten
Die Übung am Mittwoch war die erste dieser Art seit der Vorstellung des „MAnV“-Konzepts für Ulm und den Alb-Donau-Kreis im vergangenen Dezember. Rund 30 Fahrzeuge von Hilfsorganisationen aus Ulm und dem gesamten Alb-Donau-Kreis, aber auch aus dem Landkreis Göppingen beteiligten sich. Eine von zwei Stationen betreuten die Mitglieder des THW aus Ehingen. Ehinger Einsatzleiter war Nick Woitowitsch. Insgesamt habe alles funktioniert, berichtet Ralf Storf vom THW aus Ehingen, aber man habe auch Verbesserungsmöglichkeiten entdeckt, etwa im Bereich des Funkverkehrs.
Die Hoffnung, dass nie der Ernstfall eintritt
Auch Übungsleiter Roman Collet vom THW Blaubeuren zeigte sich mit dem Verlauf zufrieden: „Im Großen und Ganzen hat der Betrieb sehr gut funktioniert.“ Kleinere Fehlerquellen seien identifiziert worden, die nun bei der Weiterentwicklung des Konzepts Berücksichtigung finden. „Wir alle hoffen, dass wir die Bereitstellungsräume nie im Ernstfall betreiben müssen“, sagt Collet. „Aber wenn es dazu kommt, sind wir gut vorbereitet.“
