Mobilfunk im Alb-Donau-Kreis
: Endlich! Vodafone-User haben ab sofort auch in Lauterach Netz

Die Zeiten ohne Handyempfang gehören in Lauterach der Vergangenheit an: Nach der Telekom hat auch Vodafone das Netz in der Region ausgebaut. Auch für Dietenheim gibt es gute Nachrichten.
Von
Amrei Oellermann
Lauterach/Dietenheim
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Mobilfunk-Antennen: ARCHIV - 21.01.2025, Bayern, Nürnberg: Ein Techniker der Deutschen Telekom führt an einem Mobilfunkmast eine Reparturarbeit an einer aktiven 5G-Antenne (3,6 Ghz) durch. (zu dpa: «Durch die 5G-Netze rauschen so viele Daten wie noch nie») Foto: Daniel Karmann/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Endlich Empfang: Vodafone hat sein Netz um neue Mobilfunkstationen erweitert (Symbolbild).

Daniel Karmann/dpa
  • Vodafone hat in Lauterach und Dietenheim neue 5G-Mobilfunkstationen in Betrieb genommen.
  • 3000 Einwohner und Gäste wurden erstmals an Vodafone’s mobiles Datennetz angeschlossen.
  • Neue Stationen ermöglichen Katastrophenwarnungen via Cell Broadcast und Notrufe mit AML-Technologie.
  • Vodafone betreibt im Alb-Donau-Kreis 75 Mobilfunkstandorte, davon 43 mit 5G-Technologie.
  • Weitere Ausbauprojekte für LTE und 5G+ sind in den nächsten Jahren geplant.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Vodafone-Nutzer hatten in Lauterach bislang Pech: Spätestens ab dem Ortseingang war das Handynetz weg – und blieb weg, bis man den Ort wieder verließ. Umso erfreulicher dürfte für sie eine Nachricht sein, die das Telekommunikationsunternehmen pünktlich zum Jahreswechsel unter der Überschrift „Meilenstein im Infrastruktur-Projekt“ verkündet: Vodafone hat in Lauterach eine 5G-Mobilfunkstation in Betrieb genommen. Und nicht nur dort: Auch in Dietenheim ist ein neuer 5G-Funkmast am Netz.

„Insgesamt 3000 Einwohner und Gäste wurden durch den Bau der neuen Standorte erstmals an die mobile Datenautobahn von Vodafone angeschlossen“, heißt es in der Pressemitteilung. Beide neuen Stationen ermöglichten die Warnung vor Katastrophen via Cell Broadcast und unterstützten die neueste Variante der Notruftechnologie AML. AML steht für „Advanced Mobile Location“ – bei einem Notruf an die 112 wird hierüber der Standort des Anrufers automatisch an die Rettungs- und Feuerwehrleitstelle übertragen, sodass Hilfe sehr schnell genau dort ankommt, wo sie benötigt wird.

Ausbau in der Region soll weitergehen

Mit der Eröffnung der Mobilfunkstandorte in Lauterach und Dietenheim habe Vodafone die nächste Ausbaustufe seines Netzes in der Region gestartet, so die Mitteilung weiter. Aktuell betreibt das Unternehmen 75 Mobilfunkstandorte im Alb-Donau-Kreis. Davon sind 71 Stationen mit der mobilen Breitbandtechnologie LTE (4G) ausgestattet. 43 dieser Stationen haben obendrein die neueste Breitbandtechnologie 5G an Bord. Sie können 87 Prozent der besiedelten Gebiete im Kreis mit 5G versorgen.

„Auch in den nächsten Jahren werden wir weitere Bauprojekte im Vodafone-Netz realisieren, um die mobilen Datenautobahnen für LTE und 5G+ weiter auszubauen“, schreibt Vodafone, ohne dabei bezüglich der Standorte konkreter zu werden. Allgemein sollen „die restlichen Mobilfunkstationen im Landkreis – sofern baulich machbar – nach und nach zu 5G+-Standorten umgebaut und aufgewertet“ werden. Darüber hinaus baue man punktuell neue Mobilfunkstationen und erweitere bestehende Standorte durch zusätzliche Antennen, um die Breitband-Kapazitäten zu steigern oder neue Funklöcher zu vermeiden.