Eine Frau entdeckte das tote Tier am Donnerstag, den 21.07.22, in der Nähe einer Kläranlage bei Riedlingen, wie ein Sprecher der Polizei am Freitag mitteilte.

Fünf Kilogramm schwerer Stein an der Leine befestigt

Zusammen mit der Feuerwehr barg die Polizei den Hund aus dem Fluss. An der Leine des Tieres - laut Polizei mutmaßlich ein American Staffordshire Terrier - war ein etwa fünf Kilogramm schwerer Stein befestigt. Die Polizei hat Ermittlungen zu dem Vorfall aufgenommen.

Fälle von Tierquälerei im Südwesten

Im Südwesten sind Fälle von Tierquälerei keine Seltenheit.
● Mitte Juli hatte ein wütender Mann zweimal gegen die offene Fahrertür eines falsch parkenden Autos getreten. Er erwischt den Yorkshire-Terrier der Fahrerin, der erlag seinen Verletzungen.
● In der Region Ulm häuften sich im April Fälle von Giftködern oder gefährlichen Köderfallen. So hatte im Donautal ein Unbekannter rund 40 mit Nägeln bespickte Wurstköder ausgelegt.
● Im Februar war in der Gegend von Metzingen ein Dackel vermutlich mit Rattengift getötet worden. Das Tier starb nach vier qualvollen Tagen an der Vergiftung.

Mann wirft Hund in eiskalten Fluss

Weil er seinen Hund wiederholt in das eiskalte Wasser der Enz geworfen hat, ist ein Mann zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Gegen den Beschuldigten wurde mit einem Strafbefehl des Amtsgerichts Calw eine Geldstrafe in Höhe von 60 Tagessätzen zu je 30 Euro verhängt, teilte die Staatsanwaltschaft Tübingen mit.