Polizei Neu-Ulm: Streit um falsch geparktes Auto: 43-Jähriger tritt zu - Kleiner Hund tot

Ein Yorkshire-Terrier einer 44-Jährigen hat den Wutanfall eines Mannes nicht überlebt. Er hatte sich darüber aufgeregt, dass die Autofahrerin falsch geparkt hatte.
dpaEskaliert ist am Sonntagnachmittag ein Streit wegen Falschparkens. Eine 44-Jährige hatte ihr Auto auf einem Geh- und Radweg in Neu-Ulm abgestellt. Ein 43-jähriger Mann beschimpfte daraufhin die Autofahrerin, die bei geöffneter Tür am Steuer saß.
Der 43-Jährige trat zweimal gegen die geöffnete Fahrertür. Dabei wurde der Yorkshire Terrier der Frau so schwer verletzt, dass er eingeschläfert werden musste. Gegen den 43-Jährigen wurde ein Strafverfahren eingeleitet.
Fälle von Tierquälerei im Südwesten
Im Südwesten sind Fälle von Tierquälerei keine Seltenheit.
In der Region Ulm häuften sich im April Fälle von Giftködern oder gefährlichen Köderfallen. So hatte im Donautal ein Unbekannter rund 40 mit Nägeln bespickte Wurstköder ausgelegt.
Im Februar war in der Gegend von Metzingen ein Dackel vermutlich mit Rattengift getötet worden. Das Tier starb nach vier qualvollen Tagen an der Vergiftung.
