Erste Schneefälle angekündigt: Wie ist der Winterdienst im Alb-Donau-Kreis organisiert, Stefan Birzele?

Stefan Birzele, Leiter des Fachdienstes Straßen im Landratsamt Alb-Donau-Kreis (links), überzeugte sich im Gespräch mit Straßenmeister Timmy Gerstlauer von der Einsatzbereitschaft des Winterdienstes.
Landratsamt Alb-Donau-Kreis- Erste Schneefälle im Alb-Donau-Kreis für den 13. November angekündigt.
- Winterdienst im Alb-Donau-Kreis ist mit 36 Fahrzeugen und 70 Straßenwärtern vorbereitet.
- Salzlager mit 6000 Tonnen gefüllt, Verbrauch im Winter 2023/2024 bei 5100 Tonnen.
- Straßen werden mit einer Mischung aus 70% Steinsalz und 30% Salzlauge gestreut.
- Verkehrsteilnehmer sollen Fahrweise an Witterungsbedingungen anpassen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der Winter kann kommen: „Die Straßenmeistereien Ehingen, Ulm, Langenau und Merklingen sind für die kalte Jahreszeit bestens gerüstet“, wird Stefan Birzele, Leiter des Fachdienstes Straßen des Alb-Donau-Kreises, in einer Pressemitteilung des Landratsamts zitiert. Die Salzlager seien gefüllt, die Winterdienstfahrzeuge einsatzbereit und die Schichtpläne geschrieben.
Das ist gut, denn die Wetterprognosen gehen in Kürze von den ersten Schneefällen im Alb-Donau-Kreis aus: An diesem Mittwoch, 13. November, soll es unter anderem auf der Ehinger Alb und in anderen Höhenlagen der Region schneien.
Notfalls fährt der Winterdienst rund um die Uhr
Sobald es winterlich wird, übernehmen rund 70 Straßenwärter das Räumen und Streuen von 1019 Kilometern Kreis-, Landes- und Bundesstraßen im Alb-Donau-Kreis. „Dafür werden 14 eigene Winterdienstfahrzeuge eingesetzt, 22 Fahrzeuge werden zusätzlich bei Bedarf angemietet“, schreibt das Landratsamt zum Startschuss für die Saison. In der Regel arbeiteten die Mitarbeiter im Zweischichtbetrieb von 3 Uhr morgens bis 22 Uhr nachts.
Wenn die Witterung es erfordert, seien die Straßenmeistereien aber auch rund um die Uhr im Einsatz. Trotzdem ließen sich die Straßenverhältnisse nicht immer vollständig beherrschen. „Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer sollten ihre Fahrweise daher immer an die aktuellen Witterungs- und Verkehrsbedingungen anpassen“, sagt Stefan Birzele.
70 Prozent Steinsalz, 30 Prozent Salzlauge
In den Streusalzhallen der Straßenmeistereien sind aktuell etwa 6000 Tonnen Salz eingelagert. In einem durchschnittlichen Winter liege der Verbrauch bei etwa 10.000 Tonnen, heißt es in der Mitteilung des Landratsamts weiter. Damit der Nachschub jederzeit gewährleistet ist, habe der Landkreis entsprechende Lieferverträge abgeschlossen. Der Winter 2023/2024 lag mit 5100 Tonnen Salzverbrauch übrigens deutlich unter dem langjährigen Durchschnittsverbrauch.
Alle Streuautomaten sind mit einer speziellen Feuchtsalztechnologie ausgestattet, die sowohl wirtschaftlicher als auch umweltschonender als herkömmliches Streusalz sei, wie das Landratsamt betont: Das Gemisch – im Fachjargon FS30 genannt – besteht zu 70 Prozent aus Steinsalz und zu 30 Prozent aus beigemischter Salzlauge. Das derart angefeuchtete Streusalz hafte besser auf der Fahrbahn als reines Steinsalz und werde weniger von nachfolgenden Fahrzeugen an den Straßenrand getragen. Noch ein Bonus: Reif- und Eisglätte taue bei dieser Mischung schneller auf.

