Ab 1. Oktober 2025: Neue Notfallklinik des Alb-Donau-Klinikums hebt Versorgung auf neue Stufe

Dr. Gernod Meister (oben links) und Dr. Jan Ahnefeld (unten links) leiten die neue Notfallklinik des Alb-Donau-Klinikums. Am Standort Ehingen geht am 3. Oktober ein Gemeinsamer Tresen für alle Notfall-Anliegen in Betrieb.
ADK GmbH für Gesundheit und Soziales- Neue Notfallklinik des Alb-Donau-Klinikums startet am 1. Oktober 2025 als standortübergreifende Abteilung.
- Leitung übernehmen Dr. Jan Ahnefeld und Dr. Gernod Meister im Teammodell.
- Fokus auf Synergien, Triage und telemedizinische Angebote zwischen Blaubeuren, Ehingen, Langenau.
- „Gemeinsamer Tresen“ in Ehingen ab 3. Oktober zentrale Anlaufstelle für Notfallpatienten.
- Klare Aufgabenverteilung zwischen Bereitschaftspraxis und Zentraler Notaufnahme optimiert Versorgung.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Alles neu macht der Oktober: Nachdem die ADK GmbH für Gesundheit und Soziales als Trägerin der kreiseigenen Kliniken am Dienstagmorgen die frohe Kunde vom neuen Chefarzt für Kardiologie am Standort Ehingen verkünden konnte, folgen am Nachmittag die nächsten Personalien: Demnach übernehmen Dr. Jan Ahnefeld und Dr. Gernod Meister ebenfalls zum 1. Oktober die Leitung der neuen Notfallklinik des Alb-Donau-Klinikums.
Die Notfallklinik werde als eigenständige, standortübergreifende Abteilung etabliert, heißt es in der Pressemitteilung. Sie zeichnet durch die neue Ausrichtung an Notfallstufen künftig für die Notfallversorgung an den drei Klinikstandorten Blaubeuren, Ehingen und Langenau verantwortlich und soll unter anderem den Ausbau telemedizinischer Angebote zwischen den Klinikstandorten betreuen. Die ADK GmbH reagiere mit dem Schritt auf die wachsenden Anforderungen in der Notfallmedizin und schaffe „eine moderne Organisationsstruktur, die eine noch engere Zusammenarbeit innerhalb des Klinikums ermöglicht“.
Zwei Chefärzte an der Spitze
Die standortübergreifende Notfallklinik soll unter anderem die Synergien zwischen den Standorten gezielt nutzen, um die Notfallversorgung auch mit Blick auf die Krankenhaus- und Notfallreform weiterzuentwickeln, schreibt die Betreibergesellschaft weiter. Durch die noch engere Zusammenarbeit könnten Patientenströme „standortunabhängig gesteuert“ werden, ebenso wie Notfallverlegungen innerhalb und außerhalb der ADK GmbH.
An der Spitze der Notfallklinik stehen zwei Chefärzte: Dr. Jan Ahnefeld und Dr. Gernod Meister. Beide sind bereits seit Jahren als leitende Ärzte der Zentralen Notaufnahme (ZNA) in Blaubeuren beziehungsweise Ehingen tätig und werden nun die neu geschaffene Abteilung gemeinsam im Teammodell führen.
Ahnefeld ist Facharzt für Innere Medizin mit dem Schwerpunkt Angiologie sowie den Zusatzbezeichnungen Notfallmedizin und klinische Akut- und Notfallmedizin. Er arbeitet seit Juni 2009 im Alb-Donau-Klinikum Blaubeuren und hat im Januar 2024 als leitender Arzt der ZNA offiziell die Verantwortung für die Notaufnahme in Blaubeuren übernommen.
Meister ist Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie mit den Zusatzbezeichnungen Notfallmedizin und klinische Akut- und Notfallmedizin. Er ist seit September 2016 im Alb-Donau Klinikum Ehingen tätig. Nach fünf Jahren in der Chirurgischen Klinik leitet er seit dem 1. Juni 2021 die ZNA in Ehingen.
Enge Zusammenarbeit bringt Patienten schnellere Hilfe
Was verändert das für die Patienten? Als erste nach außen sichtbare Veränderung nimmt am Freitag, 3. Oktober, der „Gemeinsame Tresen“ am Klinikstandort Ehingen seinen Betrieb auf. Als zentrale Anlaufstelle direkt gegenüber dem Haupteingang richtet er sich an alle Menschen, die vor Ort medizinische Hilfe suchen.
An Samstagen, Sonntagen und Feiertagen nehmen in der Zeit von 9 bis 19 Uhr direkt am Tresen medizinische Fachangestellte der Allgemeinärztlichen Bereitschaftspraxis Ehingen sowie Pflegekräfte der Zentralen Notaufnahme des Alb-Donau-Klinikums Ehingen eine Ersteinschätzung vor.
Bei dieser sogenannten Triage wird auf Basis eines strukturierten und standardisierten Systems ermittelt, wer wie schnell welche Art von Hilfe braucht: „Die Ärztliche Bereitschaftspraxis Ehingen übernimmt die Versorgung von Fällen mit geringerer Dringlichkeit, bei denen eine ambulante Behandlung ausreichend ist. Das Alb-Donau-Klinikum Ehingen hingegen kümmert sich in seiner Zentralen Notaufnahme um Patienten mit schwereren Erkrankungen oder Verletzungen sowie um diejenigen, die zusätzliche diagnostische und therapeutische Möglichkeiten eines Krankenhauses benötigen – beispielsweise Röntgenuntersuchungen, chirurgische Wundversorgung oder komplexere Behandlungen“, so die Pressemitteilung.
Durch diese klare Aufgabenverteilung und enge Zusammenarbeit werde sichergestellt, dass alle Patienten an den richtigen Ort gelangen. Außerhalb der genannten Zeiten müssten alle Patienten, die die Notaufnahme aufsuchen, nach wie vor ein Ticket am Ticketautomat ziehen.

