Zweites Feuer nach Großbrand
: Schon wieder brennt es im historischen Lokschuppen in Crailsheim

Die Crailsheimer Feuerwehr muss erneut zu einem Brand im Bahnbetriebswerk ausrücken. Im historischen Lokschuppen ist Montagnacht ein Feuer aufgeflammt, ein Glutnest hat sich wohl entzündet.
Von
res
Crailsheim
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Feuerwehreinsatz in Hamburg: ARCHIV - 02.05.2025, Baden-Württemberg, Stuttgart: Ein Fahrzeug der Feuerwehr steht bei einem Einsatz auf einer Straße, während im Vordergrund das Blaulicht eines Polizeifahrzeugs zu sehen ist. (Symbolfoto) (zu dpa: «Gasaustritt in Wohnhaus - neun Menschen evakuiert») Foto: Bernd Weißbrod/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Im alten Lokschuppen in Crailsheim ist erneut ein Feuer ausgebrochen. Hier hatte es am Samstag bereits einen Großbrand gegeben.

Bernd Weißbrod/dpa
  • Erneuter Brand im historischen Lokschuppen in Crailsheim in der Nacht auf Montag gemeldet.
  • Glutnest vom Großbrand am Samstag wohl Ursache – Feuerwehr mit 24 Kräften schnell im Einsatz.
  • Schaden des vorherigen Brandes: mindestens 750.000 Euro, zwei Personen leicht verletzt.
  • Historischer Eisenbahnwaggon war am Samstagabend in Flammen geraten, Feuer griff auf Lokschuppen über.
  • Keine Verletzten beim zweiten Feuer – Rettungsdienst mit einem Einsatzfahrzeug vor Ort.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Montagnacht, 6. Oktober, um 1.15 Uhr meldet die Polizei einen erneuten Brandausbruch im historischen Lokschuppen auf dem Gelände des ehemaligen Bahnbetriebswerks in der Crailsheimer Horaffenstraße. Die Feuerwehr sei bereits im Einsatz.

Zweites Feuer im Lokschuppen

Gegen 0.30 Uhr bemerkten Anwohner in der Nähe des Bahngeländes erneut Rauch. Das Feuer im Bahnbetriebswerk in Crailsheim ist in der Nacht auf Montag nochmals ausgebrochen. Wie die Polizei mitteilt, rückte die alarmierte Feuerwehr mit 24 Einsatzkräften und fünf Fahrzeugen aus. Vor Ort stellte sich schnell heraus: Ein Glutnest vom Brand am Vorabend hatte sich offenbar wieder entzündet.

Die Feuerwehr konnte den kleineren Brandausbruch schnell unter Kontrolle bringen und das Feuer löschen. Der Rettungsdienst war ebenfalls mit einem Rettungswagen im Einsatz. Verletzt wurde niemand.

Am Samstagabend war die Feuerwehr bereits zu einem Großeinsatz in die Horaffenstraße ausgerückt: Ein historischer Eisenbahnwaggon war aus bislang ungeklärter Ursache in Brand geraten. Das Feuer griff auf den Lokschuppen über, in dem das Schienenfahrzeug abgestellt war. Der Schaden wird auf mindestens 750.000 Euro geschätzt. Zwei Personen wurden laut Polizei leicht verletzt.