Rechtsextremismus in Kirchberg
: Kirchberger Bündnis veranstaltet Aktionstag in Herboldshausen

Das Kirchberger Bündnis richtet am Samstag wieder einen Aktionstag in Herboldshausen aus. Dabei spricht der Crailsheimer Stadtarchivar Folker Förtsch.
Von
swp
Kirchberg
Jetzt in der App anhören
Das Bild ist eindeutig: Gemeinsam, Hand in Hand, stellen sich die Kirchberger Bürgerinnen und Bürger gegen den völkischen Bund für Gotterkenntnis und seine Tätigkeiten in Herboldshausen.

Das Bild ist eindeutig: Gemeinsam, Hand in Hand, stellen sich die Kirchberger Bürgerinnen und Bürger gegen den völkischen Bund für Gotterkenntnis und seine Tätigkeiten in Herboldshausen.

Hand in Hand stellen sich die Kirchberger gegen den rechtsextremen Bund für Gotterkenntnis und seine Tätigkeiten in Herboldshausen.

Jessica Wolf

Das Kirchberger Bündnis lädt knapp 15 Monate nach seiner Gründung die Bürgerschaft für Samstag, 8. Juni, zum zweiten Aktionstag nach Herboldshausen ein. Im Mittelpunkt der Veranstaltung, die um 16 Uhr beginnt, steht eine Rede des Crailsheimer Stadtarchivars Folker Förtsch. Danach schließt sich eine Mahnwache an.

Die Aktivitäten vom rechtsextremen „Bund für Gotterkenntnis – Ludendorff“ in seiner Immobilie in Herboldshausen hätten seit dem ersten Aktionstag im Juli 2023 an Aktualität gewonnen, heißt es in der Ankündigung, und weiter: „Viele Bürgerinnen und Bürger in ganz Deutschland sehen die Demokratie und die Freiheit gefährdet. Bei unzähligen Demonstrationen und Kundgebungen seit Januar 2024 haben Millionen Menschen ihren Sorgen Ausdruck gegeben.“

"Das geht nicht nur Kirchberg an"

Gerhard Borchers, Max Botsch und Axel Rudolph sprechen für das Kirchberger Bündnis, dem 27 Vereine und Organisationen sowie mehr als 300 Bürgerinnen und Bürger angehören. Die drei finden: „Was in Herboldshausen in der einzigen Immobilie in Hand der extremen Rechten in Süddeutschland passiert, richtet sich gegen unsere Demokratie und gegen unsere Freiheit. Das geht nicht nur Kirchberg an, sondern unsere ganze Region.“ Der Aktionstag wird von der Initiative „Rechtsextremismus stoppen – Demokratie verteidigen“ unterstützt.

Am Ende noch was Organisatorisches: Am besten kommt man zu Fuß oder mit dem Fahrrad nach Herboldshausen. Für Autofahrer stehen Parkplätze an der Kreisstraße vor Herboldshausen und zwischen Herboldshausen und der Autobahnbrücke zur Verfügung.  Die Ortsdurchfahrt ist gesperrt. Bei der Kundgebung gibt es Sitzmöglichkeiten für ältere Besucherinnen und Besucher.