Kuriositäten im Hohenloher Straßenverkehr
: Was soll das? Vorfahrt für alle bei Crailsheimer Bahnübergang

In einer kleinen Bilderserie stellen wir Kuriositäten auf den Straßen Hohenlohes vor sowie die Begründung dafür. Heute: Ein Schild, das es so nicht geben dürfte.
Von
Luca Schmidt
Crailsheim
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Wer darf hier zuerst fahren?

Christine Hofmann

Wenn beide Vorfahrt haben, warum braucht es dann dieses Schild an einem Bahnübergang bei Ölhaus? Oder ist das an dieser Stelle egal, weil sowieso nur wenige Verkehrsteilnehmer hier entlangfahren? Auflösung: Das hier abgebildete Verkehrszeichen dürfte es so eigentlich nicht geben.

Ursprünglich handelte es sich um das Schild „308“, Vorrang vor dem Gegenverkehr — und wer ganz genau hinschaut, sieht, dass der linke Pfeil noch etwas von seinem ursprünglichen Rot besitzt. Höchste Zeit also, das Schild zu ersetzen.

Aufruf: Welche Kuriositäten habt Ihr entdeckt?

„Was soll das?“ Diese Frage stellt man sich bestimmt mehrmals pro Woche, egal ob auf der Arbeit, auf dem Fußballplatz oder beim Anschauen der Nachrichten. Diese Frage stellt man sich aber auch des Öfteren, wenn man auf den Straßen Hohenlohes unterwegs ist: Ein Kreisverkehr mitten in einem kleinen Ort, ein Schild, das beiden Verkehrsrichtungen Vorfahrt gewährt oder zwei Dutzend Straßenbegrenzungspfosten auf nur wenigen Metern an der Landesstraße? Solche Kuriositäten des Straßenverkehrs sowie die Begründungen dafür möchten wir in den kommenden Wochen unter dem Namen „Was soll das“ in einer kleinen Bilderserie vorstellen. Wenn ihr ebenfalls auf dem Fahrrad, im Auto oder Traktor auf den Straßen in der Region unterwegs seid und euch etwas Kurioses auffällt, zum Beispiel ein deplatziertes Achtung–Elch–Schild oder ein Schlagloch, dessen Boden ihr nur noch erahnen könnt, dann nur her damit. Schießt ein Foto und schickt es per E–Mail an unsere Redaktion – am besten zusammen mit Kontaktdaten und ein paar Zeilen, etwa wer das Bild wo aufgenommen hat.