Kuriositäten im Hohenloher Straßenverkehr
: Was soll das? Die „Pinguinkolonie“ an der Landesstraße bei Neustädtlein

In einer kleinen Bilderserie stellen wir Kuriositäten auf den Straßen Hohenlohes vor sowie die Begründung dafür. Heute: Eine ganze Menge Straßenleitpfosten auf engstem Raum.
Von
Luca Schmidt
Fichtenau
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Dass die Straßenbegrenzungspfosten so dicht beeinander stehen, hat einen Grund.

Luca Schmidt

Straßenleitpfosten, umgangssprachlich auch „Pinguine“, stehen in Deutschland normal in einem Abstand von 50 Meter zueinander am Straßenrand. Es gibt einige wenige Ausnahmen, in engen Kurven etwa wird der Abstand der Pfosten verringert. Das reicht aber nicht, um zu erklären, warum die Pfosten an der L 2218 nahe der Autobahnauffahrt Fichtenau/Dinkelsbühl so dicht beieinander stehen. Auf einer Länge von etwa 150 Metern wurden hier ungefähr 25 Pfosten gesetzt.

Nachfrage beim Verkehrsministerium des Landes: Warum wurden so viele Pfosten so nahe beieinander aufgestellt? Antwort: „Im Falle der L2218 in Fahrtrichtung Dinkelsbühl — Crailsheim wurden auf Höhe der Ortschaft Neustädtlein aus Gründen der Verkehrssicherheit und zur Substanzerhaltung der Straßenbankette die Pfosten in deutlich engerem Abstand aufgestellt, um so ein Halten und Parken von Lkw zu unterbinden.“

Aufruf: Welche Kuriositäten habt Ihr entdeckt?

„Was soll das?“ Diese Frage stellt man sich bestimmt mehrmals pro Woche, egal ob auf der Arbeit, auf dem Fußballplatz oder beim Anschauen der Nachrichten. Diese Frage stellt man sich aber auch des Öfteren, wenn man auf den Straßen Hohenlohes unterwegs ist: Ein Kreisverkehr mitten in einem kleinen Ort, ein Schild, das beiden Verkehrsrichtungen Vorfahrt gewährt oder zwei Dutzend Straßenbegrenzungspfosten auf nur wenigen Metern an der Landesstraße? Solche Kuriositäten des Straßenverkehrs sowie die Begründungen dafür möchten wir in den kommenden Wochen unter dem Namen „Was soll das“ in einer kleinen Bilderserie vorstellen. Wenn ihr ebenfalls auf dem Fahrrad, im Auto oder Traktor auf den Straßen in der Region unterwegs seid und euch etwas Kurioses auffällt, zum Beispiel ein deplatziertes Achtung–Elch–Schild oder ein Schlagloch, dessen Boden ihr nur noch erahnen könnt, dann nur her damit. Schießt ein Foto und schickt es per E–Mail an unsere Redaktion — am besten zusammen mit Kontaktdaten und ein paar Zeilen, etwa wer das Bild wo aufgenommen hat.