Kuriose Polizeieinsätze: Einbeiniger verletzt Polizisten, Betrunkener täuscht Schlaganfall vor

Betrunkener greift Polizeibeamte an, aggressiver Patient bedroht Klinikpersonal – zwei Vorfälle am Samstag.
www.imago-images.de/Symbol- Zwei Einsätze in Ansbach und Dinkelsbühl: Polizei unterstützt Rettungskräfte.
- Ansbach: Ein 51-Jähriger aus einer Obdachlosenunterkunft wurde nach Notfall aggressiv.
- Er stürzte wegen Alkohol, schlug mit einer Krücke einen Polizisten und wurde gefesselt.
- Blutentnahme angeordnet – die Staatsanwaltschaft stellte Haftantrag, Entscheidung steht aus.
- Dinkelsbühl: Ein 65-Jähriger täuschte einen Schlaganfall vor und bedrohte Klinikpersonal.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Wieder mal Beleidigungen und tätliche Angriffe auf Rettungskräfte. Aggressives Verhalten, das leider immer öfter von „gewöhnlichen Zweibeinern“ gegenüber Helfern ausgeübt wird. In Ansbach hat sich nun ein Einbeiniger an solch traurigen Taten versucht, in Dinkelsbühl ein „gestörter“ Patient.
Wie die Ansbacher Polizei mitteilt, ist sie Samstagnacht (23. Mai) gegen 22.15 Uhr durch den Rettungsdienst alarmiert und zur Unterstützung hinzugezogen worden. Ein Bewohner der Obdachlosenunterkunft „Herberge zur Heimat“ verhielt sich nach einem medizinischen Notfall aggressiv gegenüber den Besatzungsmitgliedern des Rettungswagens.
Krücke und Untersuchungshaft
Zur medizinischen Abklärung musste der 51-jährige Mann ins Krankenhaus Ansbach gebracht werden, was mithilfe der Polizisten auch gelang. Nach erfolgter medizinischer Behandlung sollte er das Krankenhaus verlassen. Wegen seiner hohen Alkoholisierung von knapp zwei Promille verlor der Mann beim Gehen allerdings das Gleichgewicht und stürzte. Bemerkenswert: Der 51-Jährige ist wegen eines fehlenden Beins auf eine Krücke als Gehhilfe angewiesen.
Als die Polizeibeamten dem Mann wieder aufhelfen wollten, schlug er mit seiner Krücke in Richtung der Beamten. Mit dem Schlag traf er einen 32-jährigen Polizeibeamten der Polizeiinspektion Ansbach am Unterarm, sodass dieser Schmerzen erlitt und leicht verletzt wurde. Der rabiate 51-jährige Beschuldigte musste durch die Beamten gefesselt werden. Auf Weisung der Staatsanwaltschaft wurde bei ihm eine Blutentnahme durchgeführt.
Weiter wurde durch die Staatsanwaltschaft ein sogenannter Haftantrag gestellt. Der Beschuldigte wird demnach im Laufe des Tages einem Ermittlungsrichter vorgeführt, der über eine mögliche Untersuchungshaft entscheidet. Das Ergebnis dieser Vorführung steht zum aktuellen Zeitpunkt noch aus, so die Polizei abschließend.
Schlaganfall in Dinkelsbühl
Am Samstagabend gegen 20 Uhr bat der diensthabende Arzt des Dinkelsbühler Krankenhauses die Polizei um Unterstützung wegen eines hochaggressiven Patienten. Der Mann war zuvor stark alkoholisiert auf der Straße aufgefunden und medizinisch erstversorgt in die Klinik Dinkelsbühl eingeliefert worden. Der 65-Jährige täuschte dann in der Klinik einen Schlaganfall vor, um an spezifische Medikamente zu gelangen – ein Verhalten, das bei dem Mann bereits mehrfach in der Vergangenheit registriert worden war, so die Polizei.
Im Krankenhaus schlug die Stimmung des 65-Jährigen völlig um. Er verhielt sich äußerst aggressiv gegenüber dem Pflegepersonal sowie dem Arzt und stieß massive Drohungen aus. Unter anderem äußerte er lautstark, sich selbst und den Angestellten „die Kehle aufschlitzen“ zu wollen. Auch nach dem Eintreffen der alarmierten Polizeistreife beruhigte sich der Patient nicht. Er zeigte weiter massive Stimmungsschwankungen und verhielt sich psychisch auffällig. Wegen des aggressiven Verhaltens, der konkreten Drohungen und der akuten Eigen- sowie Fremdgefährdung wurde der Mann schließlich unter Polizeibegleitung ins Bezirkskrankenhaus gebracht. Gegen ihn wird ein Strafverfahren wegen Bedrohung und Beleidigung eingeleitet.
