Polizeieinsatz in Kirchberg
: Jugendlicher greift Sanitäter und Polizei an – ein Verletzter

Ein 17-Jähriger ist in Kirchberg auf Rettungssanitäter losgegangen. Die mussten die Polizei rufen. Auch gegen die Beamten war der Jugendliche aggressiv und verletzte einen Polizisten.
Von
res
Kirchberg
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Polizei: ARCHIV - 15.03.2019, Bayern, Kempten: Ein Polizist mit Handschellen und einer Pistole am Gürtel steht vor einem Streifenwagen. (zu dpa: «Betrüger erbeuten Gold und Schmuck durch Schockanruf») Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

In Kirchberg kam es Dienstagnacht zu Gewalt gegen Einsatz- und Rettungskräfte.

Karl-Josef Hildenbrand/dpa
  • In Kirchberg griff ein 17-Jähriger Rettungskräfte an – die Polizei wurde hinzugezogen.
  • Der Einsatz lief in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch gegen 1.30 Uhr in der Schulstraße.
  • Der Jugendliche war stark alkoholisiert und wurde aggressiv gegen Sanitäter und Polizei.
  • Ein Polizist wurde leicht verletzt, Ausrüstung beschädigt; Blutentnahme im Krankenhaus.
  • Polizei leitet Maßnahmen ein. Angriffe auf Einsatzkräfte nehmen laut Statistik seit Jahren zu.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Der Rettungsdienst ist in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch nach Kirchberg gerufen worden, weil ein Jugendlicher stark alkoholisiert war. Vor Ort kam es während des medizinischen Einsatzes, bei dem die  Sanitäter einen 17-Jährigen versorgten, dann  gegen 1.30 Uhr in der Schulstraße zu einem unschönen Vorfall: Der Betrunkene griff die Rettungskräfte tätlich an, wie die Polizei berichtet.

Polizisten beleidigt und verletzt

Die Einsatzkräfte mussten daraufhin die Polizei alarmieren. Eine Streifenbesatzung vom Polizeirevier Crailsheim rückte an und versuchte, den Jugendlichen zum Fahrzeug zu geleiten. Dabei reagierte dieser mit Beleidigungen und leistete erheblichen Widerstand. Im Verlauf der polizeilichen Maßnahmen ist ein Beamter leicht verletzt worden und „diverse polizeiliche Gegenstände wurden beschädigt“. Der 17-Jährige wurde schließlich in ein Krankenhaus gebracht, wo eine Blutentnahme durchgeführt wurde. Entsprechende polizeiliche Maßnahmen werden eingeleitet.

Selbst Opfer von Gewalt

Immer wieder sind Rettungskräfte bei Einsätzen Gewalt ausgesetzt. Angriffe auf Einsatzkräfte nehmen laut amtlicher Statistik seit Jahren zu. Der Job von Notärzten, Sanitätern und Feuerwehrleuten ist, Menschen in Not zu helfen. Gerade Rettungskräfte und Feuerwehr müssen ungehindert arbeiten können, um Leben zu retten und Brände zu löschen. Doch immer wieder werden sie selbst Opfer von Gewalt.

Die meisten Angriffe werden von Menschen unter Alkohol- oder Drogeneinfluss verübt, und so kann es beispielsweise vorkommen, dass eine Behandlung durch den Rettungsdienst als Eingriff in die Privatsphäre missverstanden wird.