Glatteisunfälle im Nordosten
: Hoher Sachschaden

Am Donnerstag landet im Altkreis Crailsheim und in den angrenzenden Landkreisen auf schneeglatter und vereister Fahrbahn ein halbes Dutzend Autos im Graben.
Von
swp
Blaufelden
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Neuschnee im Süden: ARCHIV - 29.01.2020, Bayern, Stötten: Schneebedeckt ist ein Warnschild das auf Schneeglätte hinweist. (zu dpa: «Schneefall sorgt für Behinderungen und Unfälle im Saarland») Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Erst Schneefall, dann Glätte: Rund um Crailsheim kommt es zu Unfällen.

Karl-Josef Hildenbrand/dpa
  • Mehrere Unfälle durch Glätte im Nordosten, hoher Sachschaden, keine schweren Verletzungen.
  • In Crailsheim und Umgebung landeten Autos im Graben, darunter ein 20-Jähriger mit 4000 Euro Schaden.
  • In Schillingsfürst und Umgebung meldeten die Behörden mehrere Unfälle mit Schäden bis zu 15.000 Euro.
  • Ein 19-Jähriger verlor in Leutershausen die Kontrolle, Schaden: 6000 Euro.
  • Eine schwangere Frau wurde nach einem Unfall ins Klinikum Ansbach gebracht.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Während sich erneut eine Eisschicht über die Straßen legt, treffen noch immer Unfallmeldungen vom Donnerstag, 3. Januar, ein. Eine Reihe von Verkehrsteilnehmern fand sich im Graben wieder, der Schaden ist zum Teil sehr hoch, ernsthaft verletzt wurde wohl niemand.

So hat ein 20-jähriger Audi-Fahrer, der am Donnerstag gegen 15 Uhr auf der Bundesstraße 290 von Rot am See kommend in Richtung Blaufelden unterwegs war,  aufgrund der Schneeglätte die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Er kam nach rechts von der Fahrbahn ab; dort stürzte er mit seinem Fahrzeug in einen etwa ein Meter tiefen Straßengraben. Durch den Unfall entstand ein Sachschaden von etwa 4000 Euro.

Im Norden kracht's

Aus dem unmittelbar angrenzenden Landkreis sind vier Unfälle gemeldet worden. Gegen 14.50 Uhr ist auf der Staatsstraße bei Schillingsfürst eine 23-Jährige mit ihrem Pkw aufgrund der Schneeglätte von der Fahrbahn abgekommen und hat dabei ein Stationszeichen neben der Fahrbahn beschädigt. Der Sachschaden wird auf rund 15.000 Euro geschätzt.

Rund 3000 Euro Sachschaden sind am Donnerstag gegen 15.30 Uhr entstanden, als ein 43-Jähriger mit seinem Pkw zwischen Schnelldorf und Gailroth in einer Rechtskurve von der Fahrbahn abkam. Gegen 16.10 Uhr kam dann ein 59-Jähriger zwischen Unterampfrach und Oberampfrach mit seinem Auto ins Schleudern, was im Anschluss daran zu einer Kollision mit einem entgegenkommenden Pkw führte. Die Polizei berichtet von einem Sachschaden in Höhe von rund 5000 Euro. Von Verletzungen des Fahrers oder des 58-Jährigen im entgegenkommenden Auto ist nichts bekannt. Eine 25-Jährige kam dann gegen 16.30 Uhr mit ihrem Pkw bei Burgoberbach in einer Linkskurve ins Schleudern und infolge dessen nach rechts von der Fahrbahn ab. Dabei beschädigte sie einen Teil der Kurvenbeschilderung, und es entstand ein nicht unerheblicher Flurschaden.

Unfälle im Osten

Auch in Richtung Osten ist es am Donnerstag zu Glätteunfällen gekommen. Gegen 17.50 Uhr hat es einen 19-Jährigen erwischt, der mit einem Kleintransporter, einem Renault Trafic, von Leutershausen in Richtung Auerbach unterwegs war. An der Abzweigung in Richtung Auerbach, als er nach rechts abbiegen wollte, verlor der 19-Jährige aufgrund der winterlichen Straßenverhältnisse die Kontrolle über seinen Kleintransporter, überfuhr ein Verkehrszeichen „Vorfahrt gewähren“ und kam anschließend nach links in den Straßengraben von der Fahrbahn ab. Auch er hatte Glück im Unglück und wurde augenscheinlich nicht verletzt. An seinem Kleintransporter wurden die linke Fahrzeugseite sowie die Fahrzeugfront deformiert. Der Sachschaden beträgt rund 6000 Euro.

Weiter Richtung Ansbach kam es zu weiteren Unfällen, als Autos ins Schleudern gerieten und im Graben landeten. Unter anderem ist das einer 29-jährigen Schwangeren passiert, die ins Klinikum Ansbach eingeliefert wurde. An ihrem Volvo entstand Schaden in Höhe von rund 15.000 Euro.