Corona Ehingen aktuell
: 21 Krippenkinder im Kinderhaus Rosengarten in Quarantäne

Nach einem positiven Corona-Testergebnis bei einer Mitarbeiterin der Kinderkrippe im Kinderhaus Rosengarten in Ehingen wurden 21 Kinder der Kinderkrippe in häusliche Quarantäne geschickt.
Von
swp
Ehingen
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In der Kinderkrippe im Rosengarten stehen ab sofort 21 Kleinkinder unter Quarantäne.

dpa

Nach einem positiven Corona-Testergebnis bei einer Mitarbeiterin der Kinderkrippe im Kinderhaus Rosengarten in Ehingen wurden 21 Kinder der Kinderkrippe in häusliche Quarantäne geschickt. Das teilten das Landratsamt Alb-Donau-Kreis und die Stadt Ehingen am Montagnachmittag in einer gemeinsamen Pressemitteilung mit. Das Kinderhaus besteht aus einem Krippenbereich und einem Bereich der über Dreijährigen (Ü3). Der Bereich Ü3 ist aktuell nicht betroffen, so dass hier der Kindergartenbetrieb regulär fortgeführt werden kann.

Alle Kinder und Mitarbeiter werden noch am Montag getestet

Nachdem das positive Testergebnis der Mitarbeiterin am Sonntagabend vorlag, hat die Stadtverwaltung Ehingen umgehend die erforderlichen Maßnahmen eingeleitet. Die Informationsketten haben gut funktioniert, so dass noch am Sonntagabend über die Einrichtungsleitung alle Eltern aus dem Bereich Krippe über die aktuelle Situation informiert werden konnten. Das Corona-Team der Stadtverwaltung traf sich am Montagmorgen, um in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt im Landratsamt Alb-Donau-Kreis die weiteren Schritte einzuleiten.

21 Kinder der Kinderkrippe wurden als Kontaktpersonen ersten Grades für 14 Tage gemäß den Vorgaben der Corona-Verordnungen und des Kultusministeriums in häusliche Quarantäne geschickt. Bei den zwölf Erzieherinnen wird derzeit vom Gesundheitsamt noch abgeklärt, wer als Kontaktperson ersten Grades in Quarantäne gehen muss.

Für die sich in Quarantäne befindenden Kinder und das betreffende Personal des Krippenbereichs werden noch heute Abend Corona-Tests durchgeführt, um ein mögliches Infektionsgeschehen möglichst frühzeitig eindämmen zu können. Diese Testungen werden über den für den Alb-Donau-Kreis zuständigen Pandemiebeauftragten der Kassenärztlichen Vereinigung organisiert und durchgeführt.