Corona BW Zahlen: Die Lage in Baden-Württemberg - Zahl der Neuinfektionen und Inzidenz

Die Infektionszahlen in Deutschland sind nach wie vor hoch. Am Mittwoch beraten Bund und Länder über das weitere Vorgehen gegen die Pandemie. Wie ist die Situation in Baden-Württemberg?
Marijan MuratCorona BW: Aktuelles Infektionsgeschehen am Dienstag, 24.11.
Das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg veröffentlicht jeden Tag die neuen Zahlen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. Das sind die Infektionswerte im Überblick:
Gesamtzahl der bislang bestätigten Covid-19-Fälle: 133.689
Zahl der Neuinfektionen im Vergleich zum Vortag: 106
Zahl der Personen, die an oder mit Corona gestorben sind: 2452
Neue Todesfälle im Vergleich zum Vortag: 3
Zahl der Genesenen: 91.300
7-Tage-Inzidenz: 126,85
Kretschmann will Weihnachtsferien verlängern
Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) ist wegen der Corona-Pandemie für einen früheren Start der Schüler in die Weihnachtsferien als bisher geplant. Er wolle sich auch bei der anstehenden Bund-Länder-Schalte für längere Weihnachtsferien stark machen, sagte ein Regierungssprecher der Deutschen Presse-Agentur.
Strobl: Corona-Kontrollen sorgen für weniger Verstöße
Mit Blick auf die Einhaltung der Corona-Regeln sieht Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU) einen kleinen Erfolg. So habe die anhaltend hohe Zahl von Kontrollen dazu geführt, dass zwischen Freitag und Sonntag weniger Menschen gegen die Regeln verstoßen hätten als noch am Wochenende zuvor. So habe die Polizei zwischen dem 20. und 22. November im gesamten Land etwa 4900 Ordnungswidrigkeiten wegen Verstoßes gegen die Corona-Verordnung festgestellt. Dabei sei es in etwa 4000 Fällen um Verstöße gegen die Maskenpflicht gegangen, wird Strobl in einer Mitteilung vom Montag zitiert.
Noch am vorvergangenen Wochenende hatten Polizeibeamte demnach etwa 5640 Verstöße festgestellt, davon fast 4700 gegen die Maskenpflicht. „Der Kontrolldruck hilft offensichtlich, dass sich mehr Menschen an die Regeln halten“, wird der Innenminister in einer Mitteilung zitiert. Es sei klar, dass die seit 2. November bestehenden Einschränkungen einschneidend und schmerzhaft seien, sie seien gleichwohl unbedingt notwendig. „Nur wenn sich solidarisch alle an die Regeln halten, gelingt der Kampf gegen die Corona-Pandemie bestmöglich“, heißt es weiterhin von Strobl.