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: Bleibt’s beim Gelben Sack oder doch lieber Tonne

Alb-Donau-Kreis befragt Kommunen derzeit nach ihrer Meinung zur Entsorgung von Leichtverpackungen.
Von
⇥Helga Mäckle
Region
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„Wir holen derzeit ein Meinungsbild ein, ob die Gemeinden lieber den Gelben Sack oder die Gelbe Tonne wollen“, sagt Ulrike Gläser, Leiterin des Fachdienstes Abfallwirtschaft im Alb-Donau-Kreis. Meinungsbild deshalb, weil eine Entscheidung für Tonne oder Sack für die Entsorgung von Verpackungsmüll in einer Gemeinde nicht automatisch bedeutet, dass dies auch so umgesetzt werden kann. Darüber nämlich muss der Alb-Donau-Kreis im Auftrag der 55 Kreisgemeinden zunächst mit den dualen Systemen verhandeln. Unternehmen, die Verpackungen in Umlauf bringen, sind bereits seit 1991 verpflichtet, diese zu entsorgen und einer Wiederverwertung zuzuführen. Das übernehmen für sie im Regelfall gegen Bezahlung die dualen Systeme, etwa der Grüne Punkt oder Veolia. Diese privatwirtschaftlichen Entsorgungsunternehmen müssen sich mit den öffentlich-rechtlichen Entsorgern abstimmen und eine „Abstimmungsvereinbarung“ treffen, etwa um die Mitbenutzung von Recyclinghöfen zu regeln.