FSV 08 Bietigheim-Bissingen
: Bissingen erwartet ein ganz anderes Spiel gegen Oberensingen

Am Freitag sind die Nullachter zu Gast beim Tabellenvierten TSV Oberensingen. Fehlen wird dem FSV dabei Steven Keklik, der verletzt ausfällt.
Von
Manuel Schust
Bietigheim-Bissingen
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Fußball FSV 08 Bissingen vs. FC Rottenburg : BAU // 31.10.2026, Deutschland, Bietigheim-Bissingen, Fußball Verbandsliga Württemberg Saison 2026/2027, 
FSV 08 Bissingen vs. FC Rottenburg, Steven Keklik (FSV)

Steven Keklik wird den Nullachtern beim Gastspiel in Oberensingen am Freitag fehlen. Der Innenverteidiger zog sich im Training einen Außenbandriss zu.

Alexander Keppler
  • FSV 08 spielt am Freitag 19 Uhr beim TSV Oberensingen, aktuell Tabellenvierter.
  • Nach dem 4:0 gegen Rottenburg erwartet Trainer Zmpitas ein ganz anderes Spiel.
  • Innenverteidiger Steven Keklik fehlt mit Außenbandriss, Abwehr wird umgebaut.
  • Oberensingen verteidigt stark, hat nur zehn Gegentore und Top-Torjäger Patrick Werner.
  • FSV plant einfacher zu spielen, mehr Tiefgang und eventuell personelle Änderungen.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Nach dem 4:0-Heimsieg gegen den FC Rottenburg haben Bissingens Verbandsliga-Kicker in der Tabelle den Anschluss ans Mittelfeld gewahrt und belegen nun mit 14 Punkten Rang neun. Am Freitagabend (19 Uhr) ist der FSV zu Gast beim Tabellenvierten TSV Oberensingen. Dort erwartet die Nullachter ein vollkommen anderes Spiel als zuletzt gegen den FCR, schätzt Trainer Daniel Zmpitas. Zudem fällt mit Innenverteidiger Steven Keklik eine wichtige Stütze in der Abwehr aus.

Eine Statistik fasst das letzte Heimspiel der Bissinger gut zusammen: Mit 24:2 Torschüssen hat der FSV die Partie gegen Rottenburg am vergangenen Samstag dominiert. „Dann ist ein 4:0 schon zu wenig“, sagt 08-Trainer Zmpitas, der sich nicht daran erinnern kann, dass eine von ihm trainierte Mannschaft sich je ein derart gutes Chancenplus erarbeitet hat. Doch vor dem Tor gingen die Bissinger fahrlässig mit ihren vielen Großchancen um. Nach dem Videostudium mit der Mannschaft fiel die Bilanz zwiespältig aus. „Einerseits war es schön zu sehen, wie viele Möglichkeiten wir uns herausgespielt haben, andererseits haben wir natürlich den Finger in die Wunde gelegt und gesagt, dass wir mit unseren Torchancen nicht so umgehen dürfen“, fasste Zmpitas zusammen.

Andere Ausrichtung nötig

Dass es gegen Rottenburg so gut lief, lag zwar auch an den harmlosen Gästen. Aber gleichfalls hat der Mannschaft die Rückkehr auf den Kunstrasenplatz am Bruchwald gutgetan. „Auf dem Kunstrasen fühlen wir uns eindeutig wohler, weil wir dort viel klarer spielen können und viel mehr Möglichkeiten haben“, sagt auch Zmpitas. Schon in der Vergangenheit hat den Nullachtern im Herbst der Wechsel vom Hauptplatz auf das benachbarte Rasenimitat gutgetan.

Unabhängig von der Qualität des Gegners erwartet die Bissinger ein ganz anderes Fußballspiel beim TSV Oberensingen. Die Abendpartie findet am Freitag auf einem Rasenplatz in witterungsbedingt schlechtem Zustand statt. Während es dem FSV gegen Rottenburg gelang, der Partie durch viele Passstafetten den Stempel aufzudrücken, ist nun eine andere Herangehensweise nötig. „Unsere Ausrichtung muss dort ganz anders sein“, sagt Zmpitas. „Wir müssen viel klarer agieren, mehr Tiefgang suchen und schlicht einfacher spielen.“

TSV stellt den Top-Torjäger

Ähnlich agiert auch der TSV im bisherigen Saisonverlauf. Die Nürtinger überlassen dabei gerne den Gegnern den Ballbesitz und agieren aus einer starken Verteidigung. Nur zehn Gegentreffer hat die Mannschaft von Trainer Marco Parrotta im bisherigen Saisonverlauf zugelassen. Nach Balleroberung geht es dann oft blitzschnell nach vorn beim TSV. Mit Patrick Werner steht der perfekte Zielspieler im Angriff. Dank 13 Saisontreffern ist der 27-jährige Stürmer derzeit Top-Torjäger der Verbandsliga. Vor allem heimstark haben sich die Nürtinger bislang präsentiert. Von vier absolvierten Heimpartien konnten drei gewonnen werden. Nur beim 0:2 gegen Göppingen gelang dem TSV kein Dreier zu Hause. Zuletzt spielten die Kicker aus der Hölderlinstadt nur 0:0 beim VfB Friedrichshafen.

„Wir müssen unseren Matchplan etwas anpassen“, kündigt Zmpitas an. „Wenn der Platz nicht so viel hergibt, kann es sein, dass wir etwas tiefer stehen.“ Trotz des 4:0 sei auch denkbar, dass „wir auf ein oder zwei Positionen wechseln, da in einer physischeren Partie andere Spielertypen als auf dem Rasenplatz gefragt sind.“ Da trifft es sich gut, dass der Bissinger Trainer wieder auf Andre Sirianni zurückgreifen kann. Der 27-Jährige ist wieder ins Training eingestiegen, nachdem er gegen Rottenburg angeschlagen aussetzen musste. Auch Erind Zogu und Medin Bulic, die zuletzt krankheitsbedingt gefehlt haben, sind neben Mohamed Baroudi (Trauerfall in der Familie) wieder eine Option.

Abwehr muss umgebaut werden

Fehlen wird hingegen ein Spieler, der nach langer Ausfallzeit Ende August sein Comeback gefeiert hatte. Beim Versuch, einen Schuss zu blocken, hat sich Steven Keklik im Montagstraining einen Außenbandriss im Knöchel zugezogen. Damit fehlt den Bissingern jener Innenverteidiger, der sich nach fast einjähriger Verletzungspause direkt als starke Stütze in der Abwehr präsentiert hatte. Mit seiner abgeklärten Spielweise hat Keklik der Bissinger Defensive viel Stabilität und Sicherheit verliehen. Nun muss die Verteidigung nach seinem Ausfall umgebaut werden. Für Trainer Daniel Zmpitas ergeben sich dabei mehrere Optionen. Denkbar wäre etwa eine Rückkehr von Henry Strahl in den Abwehrverbund. Wobei Strahl zuletzt als Flügelspieler in den letzten Partien zu gefallen wusste und an mehreren Toren beteiligt gewesen ist.