Solarpark in Geislingen: Verwaltung darf Vertrag mit EnBW Solar GmbH schließen

Erneuerbare Energie wird immer häufiger auf Photovoltaik-Freiflächenanlagen hergestellt (Symbolfoto).
Bernhard RaidtDer Gemeinderat der Stadt Geislingen hat in seiner Sitzung am 17. Januar grünes Licht für einen Solarpark im Hasenbühl auf der Erlaheimer Gemarkung gegeben. Wie berichtet, will die EnBW Solar GmbH auf zehn Hektar Fläche entsprechende Module aufstellen, die Energie erzeugen. „Das Projekt ist ein bedeutender Schritt für eine nachhaltige Energiezukunft in unserer Stadt“, kommentierte Bürgermeister Oliver Schmid. Mehrere Vertreter der Firma, die als Einzige einen vollständigen Teilnahmeantrag nebst verbindlichem Erstangebot eingereicht hatte, erklärten den Stadträtinnen und Räten die Modalitäten.
Wie Theresa Schaitel von der Stadtverwaltung mitteilt, steht noch nicht fest, ob es eine Bürgerenergiegenossenschaft geben wird oder in welcher Form sich Geislingerinnen und Geislinger finanziell einbringen werden können. „Der Gemeinderat hat jetzt die Verwaltung beauftragt, den Pachtvertrag zu unterzeichnen, sowie den Optionsvertrag für den Kauf und die Abtretung von Gesellschaftsanteilen an der künftigen Betreibergesellschaft.“
Laut Kämmerei wird sich die Stadt voraussichtlich mit 1,5 Millionen Euro an dem Projekt beteiligen. Die Gesamtkosten stehen noch nicht fest. Im Rahmen des städtebaulichen Vertrages zum Bebauungsplan „Photovoltaikanlage Hasenbühl“ verpflichtet sich das Unternehmen zur Übernahme der der Stadt entstandenen Planungskosten für die Aufstellung des Bebauungsplanes.

