Unfall-Serie in Hausen: Glatteis sorgt für vier Unfälle hintereinander mit 75.000 Euro Schaden

Mehrere Autofahrer haben auf spiegelglatter Straße die Kontrolle über ihr Fahrzeug verloren.
Christophe Gateau/dpa (Symbolbild)- Vier Unfälle am Mittwochmorgen auf der K 7170 bei Hausen am Tann aufgrund von Glatteis.
- Unfälle zwischen 6.55 Uhr und kurz danach; Fahrzeuge beschädigt, aber meist keine Verletzten.
- Sachschäden an mehreren Autos, insgesamt geschätzt über 68.000 Euro.
- Rettungsdienst brachte zwei leicht Verletzte ins Krankenhaus.
- Alle betroffenen Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Gegen 6.55 Uhr war laut Polizeibericht ein 35-Jähriger mit seinem Renault auf der Landesstraße von Hausen in Richtung Tieringen unterwegs, als er in einer Rechtskurve die Kontrolle über seinen Wagen verlor, nach links von der Fahrbahn abkam und die Böschung hinunterrutsche. Der Fahrer blieb unverletzt. Sein Renault, an dem wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von rund 7000 Euro entstanden war, musste abgeschleppt werden.
Ein 40-Jähriger, der mit seinem Citroën Kleintransporter in gleicher Richtung fuhr, hielt wegen des vorangegangenen Verkehrsunfalls als Ersthelfer an. Als er aus seinem Wagen ausgestiegen und auf dem Weg war, ein Warndreieck aufzustellen, kam ein 31-Jähriger mit seinem Ford von hinten, konnte auf der eisglatten Fahrbahn nicht mehr bremsen und krachte ins Heck des Kleintransporters. Auch hier wurde niemand verletzt. Der Ford, an dem Sachschaden in Höhe von etwa 15.000 Euro entstanden war, musste abgeschleppt werden. Der Sachschaden am Citroën wird auf etwa 5000 Euro geschätzt.
Kein Halt auf glatter Fahrbahn
Nur Minuten später krachte es am Ende des Staus, der sich infolge der Unfälle gebildet hatte, erneut. Ein 19-Jähriger erkannte die Verkehrssituation vor ihm zu spät, konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und prallte mit seinem VW mit so großer Wucht ins Heck eines am Stauende stehenden Citroën eines 75-Jährigen, sodass dieser auf einen davorstehenden Renault einer 52-Jährigen aufgeschoben wurde. Der Unfallverursacher und seine 15 Jahre alte Beifahrerin wurden leicht verletzt und vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Sein VW war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Sachschaden an den drei Autos wird auf insgesamt rund 27.000 Euro geschätzt.
Kurz darauf kam es ein paar Meter hinter dieser Unfallstelle erneut zu einem Auffahrunfall. Ein 32-Jähriger, der in einem Audi auch in Richtung Hausen unterwegs war, erkannte den Rückstau hinter dieser dritten Unfallstelle zu spät und rutschte mit seinem Wagen auf der spiegelglatten Fahrbahn ins Heck eines am Stauende stehenden Seat eines 19-Jährigen. Verletzt wurde niemand, allerdings waren auch beide Autos so schwer beschädigt, dass sie abgeschleppt werden mussten. Der Sachschaden hier wird auf etwa 21.000 Euro geschätzt.
