Kneipe in Schömberg: Träuble-Eröffnung: „Ich werde mich mit Herz und Seele um diese Kneipe kümmern“

Andreea-Elena Nikolic voller Stolz vor der Schömberger Kneipe „Träuble“, das neben dem Café Baier direkt an der B27 liegt und am 17. Oktober Eröffnung feiert.
Jennifer Dillmann- Kultkneipe „Träuble“ in Schömberg eröffnet am 17. Oktober nach dreijähriger Pause neu.
- Betreiberin Andreea-Elena Nikolic will mit Herzblut und günstigen Preisen überzeugen.
- Das renovierte Lokal bietet Platz für 100 Gäste, Raucherbereich und Lounge inklusive.
- Geplant sind Live-Musik, Karaoke-Abende und ein Dartautomat; Eintritt frei.
- Öffnungszeiten: Montag bis Samstag ab 16 Uhr, Sonntag Ruhetag.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Vor drei Jahren feierte die Schömberger Kultkneipe „Träuble“ Eröffnung, musste jedoch bereits nach vier Monaten schließen. „Ich bin schwanger geworden und musste zu machen“, erklärt Betreiberin Andreea-Elena Nikolic und fügt direkt hinzu: „Aber es sind keine weiteren Kinder in Planung. Ich habe zwei, das reicht mir.“
Die Gastronomie im Blut
Nach der Pause ist Nikolic wieder Feuer und Flamme für die Kneipe. Unterstützt wird sie von ihrer Mutter, die in Schömberg keine Unbekannte ist. „Bei uns in der Familie ist die Gastronomie im Blut“, erzählt sie. Ihre Oma betrieb in Rumänien bereits eine Pizzeria. „Zu Hause habe ich immer gesehen, wie sie macht und backt und tut.“
Mutter Elena Rostas führte jahrelang eine weitere Schömberger Institution der Nacht: die Kanone. Außerdem eine weitere Bar in Schramberg. Als Nikolic 2014 auch nach Deutschland kam, betrieben die zwei Powerfrauen gemeinsam das Ochsenstüble auf dem Friedrichsplatz in Rottweil. Über zehn Jahre lang lief der Betrieb, bevor bedingt durch Corona geschlossen werden musste.

Der Raucherbereich bleibt dem rustikalen Original-Stil des "Träuble" treu - mit kunstvoll inszenierten Sehenswürdigkeiten in Schömberg, wie etwa dem Stausee oder dem Palmbühl.
Jennifer Dillmann„Das Träuble war schon immer mein Traum“, schwärmt die Schömbergerin. „Ehrlich gesagt, wollte ich immer schon mein eigenes ‚Baby‘ haben. Ich werde mich mit Herz und Seele um diese Kneipe kümmern.“
Günstige Preise geboten
Eröffnet wird am Freitag, 17. Oktober. In entspannter Atmosphäre gibt es einen Sektempfang und Bratwurst auf großer Platte mit vielen Snacks und Dips. Die Öffnungszeiten generell sind montags bis samstags ab 16 Uhr. Der Sonntag ist Ruhetag. „Kommt gerne einfach vorbei und schaut es euch an“, lautet die Einladung.
Geworben wird mit günstigen Preisen. „Heutzutage ist es schwer, zu leben. Ich will kein Millionär werden. Die Leute sollen Spaß haben und ich will hier nicht umsonst sitzen. Mehr will ich nicht“, sagt Nikolic. Neben heißen und alkoholfreien Getränken gibt es auch Bier, Spirituosen sowie die beliebten Getränke Aperol Spritz, Campari Spritz, Campari Orange und Lillet. Da es sich um ein Raucherlokal handelt, kann zum Snacken eine kalte Platte bestellt werden.
Insgesamt finden im „Träuble“ rund 100 Gäste Platz. Der renovierte Nebenraum wird erfahrungsgemäß gerne von Vereinen genutzt. Die Musik entspricht einer entspannten Lounge-Atmosphäre, während im Raucherbereich durchaus auch Partyhymnen zu hören sind. Ein Dartautomat wird noch ergänzt. „Wenn es läuft, kann man auch Tischkicker und weiteres hineinstellen. Ich schaue, was die Leute sich wünschen.“
„Alter spielt keine Rolle“, antwortet die Inhaberin auf Nachfrage der angepeilten Klientel. „Sie müssen halt 18 sein. Darunter geht gar nichts, weil die Strafen sind teuer.“ Jugendliche benötigen die schriftliche und unterschriebene Erlaubnis der Erziehungsberechtigten.

Der Loungebereich ist renoviert und wird noch fertiggestellt. Unter anderem eine Möglichkeit zum Dartspielen wird aufgestellt.
Jennifer DillmannMotiviert ist Nikolic allemal: „Ich will unbedingt, dass samstags hier was los ist. Ich will keinen stillen Laden, sondern dass Stimmung drin ist.“ Unterstützen sollen dabei Veranstaltungen mit Live-Musik. Außerdem gibt es ein Mal im Monat einen Karaoke-Abend mit DJ Edi aus Albstadt. Der Eintritt ist frei.
Ob die 37-Jährige sich Sorgen um die Zukunft macht? „Das Ochsenstüble haben wir wegen Corona geschlossen, aber ich habe keine Angst, weil wenn du etwas mit Liebe machst, kann es nur funktionieren. Ich habe damals gesehen, was in vier Monaten möglich war. Warum sollte es jetzt nicht mehr funktionieren?“
