Katastrophenschutz
: 110 Einsatzkräfte auf dem Plettenberg

Das DRK versammelte sich am Wochenende zur Übung „Wilder Plettenberg 25“. Ziel war, bis zu 25 Patienten pro Stunde zu stabilisieren.
Von
swp
Dotternhausen
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Elf DRK-Bereitschaften waren an der Übung am Wochenende beteiligt.

Elf DRK-Bereitschaften waren an der Übung am Wochenende beteiligt.

DRK
  • 110 Kräfte übten Katastrophenschutz auf dem Plettenberg.
  • DRK organisierte Übung „Wilder Plettenberg 25“.
  • Ziel: bis zu 25 Patienten pro Stunde stabilisieren.
  • Elf DRK-Bereitschaften und 32 „Patienten“ beteiligt.
  • Positives Resümee, Optimierungspotenziale identifiziert.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Sirenen heulen, Helfer eilen mit Tragen über den Platz, Funksprüche knistern im Minutentakt: Auf dem Plettenberg lief dieser Tage eine Großübung des Katastrophenschutzes unter dem Namen „Wilder Plettenberg 25“, organisiert durch das Deutsche Rote Kreuz im Zollernalbkreis. Im Zentrum der Übung: der Behandlungsplatz 25 (BHP25), eine mobile medizinische Struktur zur Versorgung von Verletzten bei Großschadenslagen.

Ablauf beim Massenanfall

Mehr als 110 Kräfte – darunter Helferinnen und Helfer der 1. Einsatzeinheit Zollernalb, zahlreiche Mimen und Übungsbeobachter – trainierten die Abläufe bei einem Massenanfall von Verletzten (MANV). 32 realistisch geschminkte „Patienten“ mussten im Pendelverkehr von der fiktiven Schadensstelle zum Behandlungsplatz gebracht und dort versorgt werden.

„Der BHP25 ist konzipiert, um im Katastrophenfall bis zu 25 Patienten pro Stunde zu stabilisieren und als Puffer zwischen Einsatzstelle und Klinik zu wirken“, erklärt Moritz Tantzky, Organisator der Übung. „Gerade in ländlichen Regionen kann so wertvolle Zeit gewonnen werden.“

Um 12 Uhr startete die Übung, die Kräfte wurden eingewiesen und aufgeteilt, ab 12.30 Uhr rollten die ersten Fahrzeuge. Bis in den späten Nachmittag wurden die Sichtung, Versorgung und der simulierte Weitertransport der Patienten geprobt. Der Übungstag endete gegen 19 Uhr – traditionell mit einem gemeinsamen Grillen aller Beteiligten.

Positives Resümee der Übungsleitung

Fazit der Übungsleitung: Die Zusammenarbeit lief insgesamt gut, kleinere Optimierungspotenziale bei Materiallogistik und Kommunikation wurden identifiziert – und genau dafür sind solche Übungen da. „Wir ziehen ein positives Resümee. Der Ablauf im BHP hat grundsätzlich gut funktioniert, gleichzeitig nehmen wir wichtige Erkenntnisse für den Realeinsatz mit“, so Tantzky.

Die Einsatzleitung lobte das Engagement aller Beteiligten. Zugführer Markus Deigendesch und Frank Tantzky leiteten die taktische Umsetzung. Die medizinisch-realistischen Verletzungen wurden durch das Team der Notfalldarstellung unter Leitung von Tobi Reck hervorragend umgesetzt. Kreisbereitschaftsleiter Sven Neher zog am Ende ein positives Fazit, betonte aber auch wichtige Erkenntnisse zur Optimierung.

Die Übung hat laut DRK-Mitteilung gezeigt: Der Zollernalbkreis ist im Katastrophenfall gut aufgestellt und seine Ehrenamtlichen sind mit Herzblut bei der Sache.

11 DRK-Bereitschaften

waren bei der Übung auf dem Plettenberg beteiligt: Schömberg, Ratshausen, Tieringen-Hausen, Geislingen, Rangendingen, Balingen, Bisingen, Haigerloch, Obernheim-Oberdigisheim, Weilstetten-Frommern und Rosenfeld.

32 realistisch geschminkte „Patienten“ mussten im Pendelverkehr von der fiktiven Schadensstelle zum Behandlungsplatz gebracht und dort versorgt werden.

32 realistisch geschminkte „Patienten“ mussten im Pendelverkehr von der fiktiven Schadensstelle zum Behandlungsplatz gebracht und dort versorgt werden.

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