Gewitter in Hausen am Tann: Morsche Linde fällt bei Unwetter um

Eine der Linden am Friedhof in Hausen am Tann fiel dem Sturme zum Opfer. Sie stand unter Naturdenkmal.
Stefan Buhmann- In Hausen am Tann knickte ein Unwetter mit Orkanböen eine markante Friedhofslinde um.
- Der Baum war innen morsch, so der Feuerwehrkommandant; niemand wurde verletzt.
- Zehn Kräfte räumten ab 6.30 Uhr auf – die Drehleiter Meßstetten entfernte betroffene Äste.
- Die Gemeinde prüft das Schadensausmaß und stimmt das weitere Vorgehen ab.
- Weitere Einsätze: Eine Tanne blockierte kurz die Straße nach Tieringen, sonst kaum Schäden.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Eine der Linden am Friedhof in Hausen am Tann hat das Unwetter in der Nacht zum Mittwoch nicht überstanden. Sie gehörte zu dem Ensemble, zu dem vor zwei Jahren ein Bürgerentscheid abgehalten wurde. Gefällt wurde sie damals nicht, dafür aber gepflegt. „Wirklich schade um den Baum, er war sehr markant“, kommentiert Stefan Buhmann den Sturmschaden.
„Der Baum war innen morsch“
Kommandant Joachim Dreher berichtet: „Der Baum war innen morsch und wurde vom Wind umgeknickt.“ Zehn Einsatzkräfte waren am Mittwoch ab 6.30 Uhr bis zum Mittag mit den Aufräumarbeiten beschäftigt. Die Drehleiter Meßstetten half dabei, in Mitleidenschaft gezogene Äste des benachbarten Baums zu entfernen.
Auf Nachfrage unserer Zeitung, ob Maßnahmen, wie etwa eine Neubepflanzung, geplant sind, antwortet Bürgermeister Stefan Weiskopf: „Die Gemeindeverwaltung ist in dieser Angelegenheit tätig und nachdem das Schadensausmaß bekannt ist, werden wir die weitere Vorgehensweise abstimmen.“
Die örtliche Feuerwehr in Hausen am Tann war bereits in der Nacht alarmiert worden und musste eine Tanne abtransportieren, die über der Straße am Ortsausgang Richtung Tieringen lag. Der Verkehr konnte gut geregelt werden und wurde kaum beeinträchtigt. Außerdem hing in der Hofstadtgasse ein Ast über der Straße, der abgesägt und entfernt wurde.
Kaum Schäden in Rosenfeld, Geislingen und Schömberg
Darüber hinaus blieben der Kleine Heuberg und das Schlichemtal vom Gewitter mit Orkanböen größtenteils verschont. Die Feuerwehren der Gesamtstädte Rosenfeld und Geislingen rückten nicht aus. Lediglich umherliegende Äste mussten beseitigt werden. Auch die Freiwillige Feuerwehr Schömberg kam ohne Einsatz aus.

