Bauprojekt in Rosenfeld
: Blickle erweitert Prüf- und Testlabor – was es damit auf sich hat

Die Bagger rollen wieder bei Blickle in Rosenfeld: Der Räder- und Rollenhersteller baut sein Prüf- und Testlabor aus und investiert in moderne Prüftechnik.
Von
soh/red
Rosenfeld
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Blickle erweitert sein QS-Prüflabor in Rosenfeld: neuer Prüfraum, zusätzliche Prüfstände und mehr Kapazitäten für zukünftige Anforderungen. Baustart war am 26. Juni. Die Fertigstellung ist für Anfang 2027 geplant.

Blickle erweitert sein QS-Prüflabor in Rosenfeld: neuer Prüfraum, zusätzliche Prüfstände und mehr Kapazitäten für zukünftige Anforderungen. Baustart war am 26. Juni. Die Fertigstellung ist für Anfang 2027 geplant.

Blickle Räder+Rollen GmbH u. Co. KG
  • Blickle baut in Rosenfeld sein QS-Prüflabor aus – Baustart war am 26. Juni.
  • Der Erweiterungsbau wird ans bestehende Gebäude angebunden und Anfang 2027 fertig.
  • Neue Prüfräume und zusätzliche Prüfstände erhöhen Kapazitäten für hohe Lasten.
  • Geplant sind zwei weitere Scheibenprüfstände und ein großer Trommelprüfstand.
  • Zug- und Druckprüfmaschinen sowie 3D-Messtechnik werden ebenfalls ausgebaut.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Blickle investiert erneut in seinen Stammsitz in Rosenfeld. Nur zwei Jahre nach dem Bezug des jüngsten Neubaus erweitert der Räder- und Rollenhersteller sein Werk um ein neues Prüf- und Testlabor. Damit reagiert das Unternehmen auf steigende technische Anforderungen und den wachsenden Bedarf an individuellen Kundenlösungen.

Neue Arbeitsplätze entstehen durch den Erweiterungsbau nach Angaben des Unternehmens allerdings nicht, so die Sprecherin des Unternehmens, Mona Juchler, auf Nachfrage.

Jedoch: Mit diesem Ausbau seines QS-Test- und Prüflabors und der Investition in weitere Prüfstände stärke Blickle seine Kompetenz in Entwicklung, Innovation und Qualitätssicherung, so das Unternehmen. „Wir investieren bewusst hier in Rosenfeld, weil wir uns unserer Verantwortung als regionaler Arbeitgeber bewusst sind“, betont Geschäftsführer David Blickle. „Der Erweiterungsbau ist ein klares Signal: Wir entwickeln unseren Standort konsequent weiter.“

Blickle-Anbau soll 2027 bezugsfertig sein

Der Bau wird direkt an das bestehende Gebäude angebunden und schließt damit an den zuletzt 2023 bezogenen Neubau an. Das bisherige Prüflabor war von Anfang an so geplant, dass es sich bei Bedarf erweitern lässt, sagt Juchler. „Es gibt immer mehr technische Anforderungen, noch mehr Sonderlösungen und neueres Equipment.“

Bereits in der vorvergangenen Woche rollten die Bagger auf das Gelände. Seit Ende Juni laufen die Aushubarbeiten. Der Anbau soll Anfang 2027 bezugsfertig sein. Über die Höhe der Investition macht Blickle keine Angaben.

Mehr Platz für anspruchsvolle Prüfungen

In dem neuen Labor lassen sich hohe Belastungen, unterschiedliche Untergründe oder Hindernisse direkt am Standort simulieren. Das soll die Entwicklung individueller Lösungen für Kunden aus verschiedensten Branchen erleichtern und neue technische Möglichkeiten schaffen, so Juchler.

Insbesondere bei Fahrversuchen mit sehr hohen Lasten und Schwellenüberfahrten haben die Kapazitäten nicht mehr ausgereicht, so die Sprecherin. „Durch das kontinuierliche Wachstum, auch in den letzten zwei Jahren, sind die Räumlichkeiten stark ausgelastet.“

„Unsere Produkte müssen unter extremen Bedingungen zuverlässig funktionieren“, erklärt David Blickle. „Damit erhöhen wir nicht nur die Qualität und den Umfang unserer Test- und Prüfprozesse, sondern schaffen auch die Basis für weitere Innovationen.“

Gleichzeitig modernisiert Blickle sein Prüflabor. Neben zusätzlichen Testanlagen investiert das Unternehmen in neue Mess- und Prüftechnik. Ziel ist es, Belastungen möglichst realitätsnah nachzustellen und neue Produkte schneller zur Serienreife zu bringen.

Erweitert werden unter anderem auch die Zug- und Druckprüfmaschinen sowie der Digitalisierungsbereich, der mit 3D-Messtechnik ausgestattet ist. Die Baustelle habe keine Auswirkungen auf den laufenden Betrieb, so Juchler.