Unternehmen im Zollernalbkreis: Diese Arbeitgeber sind die heimlichen Weltmarktführer

Groz-Beckert steht auf der Liste der Weltmarktführer.
Gern- Vier Firmen aus dem Zollernalbkreis gelten als „heimliche Weltmarktführer“ der Wirtschaftswoche.
- Genannt werden: AKE Knebel, Bizerba, Blickle Räder+Rollen und Groz-Beckert.
- Kriterien: Umsatz weltweit Nummer eins oder zwei in einem relevanten Segment.
- Zudem: mindestens 50 Mio. Euro Umsatz, Hälfte im Ausland, auf drei Kontinenten.
- Die Liste entsteht jährlich mit der Uni St. Gallen und der Akademie Deutscher Weltmarktführer.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die „Wirtschaftswoche“ hat die Weltmarktführer gekürt. Basis ist demnach „eine Datenbank mit zurzeit rund 1300 Einträgen von Weltmarktführern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz“. Durchaus möglich, dass nicht alle Unternehmen berücksichtigt werden, denn: Die Datenbeschaffung sei nicht immer einfach, begründet die „Wirtschaftswoche“.
500 Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben es auf die Liste geschafft, darunter diese aus dem Zollernalbkreis.
AKE Knebel, Balingen-Engstlatt
AKE Knebel mit Sitz in Balingen-Engstlatt wurde 1960 gegründet. Der familiengeführte Mittelständler stellt Kreissägeblätter und Fräswerkzeuge her.
Bizerba, Balingen
Der Waagenhersteller Bizerba wurde 1866 gegründet. Heute bezeichnet sich das Unternehmen als Anbieter von Präzisionsprodukten und Lösungen rund um die Tätigkeiten Schneiden, Verarbeiten, Wiegen, Prüfen, Kommissionieren, Auszeichnen und Bezahlen.
Blickle Räder+Rollen, Rosenfeld
Das Rosenfelder Unternehmen Blickle Räder+Rollen, gegründet 1953, ist einer der führenden Hersteller von Rädern und Rollen.
Groz-Beckert, Albstadt-Ebingen
Groz-Beckert wurde 1852 gegründet. Stammsitz des Unternehmens, das weltgrößter Hersteller für Nadeln und Systemtechnologie für die Textilindustrie ist, ist Albstadt.
Strenge Kriterien
Um es auf die Liste der Weltmarktführer zu schaffen, müssen Unternehmen der „Wirtschaftswoche“ zufolge eine Reihe strenger Kriterien erfüllen. Erstellt wird die Liste demnach jährlich von der Universität Sankt Gallen gemeinsam mit der Akademie Deutscher Weltmarktführer des ehemaligen baden-württembergischen Wirtschaftsministers Walter Döring.
„Ein Weltmarktführer muss beim Umsatz weltweit die Nummer eins oder zwei in mindestens einem relevanten Marktsegment sein“, heißt es unter anderem. Sollten keine ausreichenden Daten vorliegen, werden die Unternehmen nach möglichen Rivalen befragt und mit diesen verglichen. Und weiter: „Der Jahresumsatz muss 50 Millionen Euro und mehr betragen und mindestens zur Hälfte im Ausland sowie auf mindestens drei Kontinenten erzielt werden. Ein Teil der Eigentümer sollte in Deutschland sitzen. “