Übungsplatz Heuberg: Hubschrauber zieht Blicke auf sich

Ein Hubschrauber der Bundeswehr zieht seine Kreise.
Rüdiger Wysotzki- Bundeswehr-Hubschrauber fliegt über Großen Heuberg, zieht neugierige Blicke auf sich.
- Hubschrauber hob dreimal ab, jeweils für eine bis eineinhalb Stunden.
- Höhe bis 2000 Meter, Geschwindigkeit bis 200 km/h, überflog umliegende Gemeinden.
- Übung für Sicherheit notwendig, Details aus militärischen Gründen geheim.
- Bundeswehr und alliierte Partner wie US-Streitkräfte üben im Luftraum von Baden-Württemberg.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Ein ganzes Weilchen war der Hubschrauber in der Luft und zog dabei die Blicke neugieriger Bürger am Großen Heuberg auf sich. Laut flightradar24, einem Portal, mit dem Bewegungen im Luftraum in Echtzeit mitverfolgt werden können, hob der Bundeswehr-Hubschrauber am Montag gleich drei Mal ab und drehte jeweils für eine bis eineinhalb Stunden seine Kreise über dem großen Heuberg. Der Hubschrauber überflog dabei auch umliegende Gemeinden wie Stetten a.k.M., Schwenningen und Meßstetten sowie weitere Ortsteile. Dabei erreichte er am Abend nach 20 Uhr eine barometrische Höhe von rund 2000 Metern, also etwa 1000 Meter über dem Erdboden. Die Spitzengeschwindigkeit lag bei den Überflügen mitunter bei knapp 200 Stundenkilometern.
Übung macht den Meister
Warum hob der Hubschrauber ab? Kieron Kleinert, Oberstleutnant und Pressesprecher beim Landeskommando Baden-Württemberg, hat auf Nachfrage unserer Redaktion eine simple Erklärung parat: „Im Grunde kann ich zu Flugbewegungen von Militärhubschraubern und -flugzeugen nur sagen: Die tun ihren Job und müssen Fliegen üben, um für unsere Sicherheit zu sorgen. Die Besatzungen müssen ihr Handwerkzeug beherrschen. Das geht nur durch regelmäßiges Üben.“
Nähere Details sind dem Pressesprecher nicht zu entlocken: „Was im Einzelnen geübt wird, unterliegt der militärischen Sicherheit. Wir leben leider in einer Zeit, wo solche Informationen auch zum Nachteil unserer Sicherheit genutzt werden können.“ Auch wenn sich bei den Übungen Fluglärm nie ganz vermeiden lasse, werde auf die „geringst mögliche Beeinträchtigung der Anwohner sowie der Umwelt geachtet“, so Kleinert weiter. Eine Info hat der Pressesprecher dann noch parat: In Baden-Württemberg übt nicht nur die Bundeswehr, auch alliierte Partner wie die US-Streitkräfte könnten daher im Luftraum auftauchen.
