Politik im Zollernalbkreis: Robin Mesarosch tritt wieder an

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Robin Mesarosch stellt sich im kommenden Jahr wieder dem Wählervotum. Der 33-Jährige strebt einen erneuten Einzug in den Bundestag für seinen Wahlkreis Zollernalb-Sigmaringen an.
Fionn GroßeDie Bundestagswahl im kommenden Jahr ist zwar noch eine Weile hin, zumal aktuell noch die Landtagswahlen aus Thüringen und Sachsen nachwirken und jene in Brandenburg die Politik in Atem hält. Dennoch tut sich auch mit Blick auf eine Neubesetzung des Parlaments in Berlin bereits jetzt etwas in der politischen Landschaft, die ersten Kandidaten wagen sich aus der Deckung. So auch der SPD-Mann Robin Mesarosch. Der 33-jährige Sozialdemokrat verkündet in einer Pressemitteilung, im kommenden Jahr wieder für den hiesigen Wahlkreis Zollernalb-Sigmaringen seinen Hut in den Ring zu werfen. Seit 2021 sitzt Mesarosch im Bundestag, strebt selbstredend seine Wiederwahl an.
Noch viel Veränderung nötig
Er sei nicht Bundestagsabgeordneter geworden um des Amtes Willen, sondern „um gemeinsam mit euch etwas zu verändern“, wie er schreibt. Das sei auch gelungen, erklärt der Bundestagsabgeordnete, der unter anderem den Mindestlohn preist. Doch auch vor Ort habe man so einiges geschafft: „Wir haben einen Millionenzuschuss fürs Gammertinger Schwimmbad durchgesetzt und uns um neue Gebäude für das THW in Albstadt und Pfullendorf gekümmert.“ All das sei nur ein Bruchteil dessen, was man geschafft habe. Ihn mache das stolz, schreibt der Genosse, der im Sigmaringer Teilort Laiz wohnt. Man müsse aber „noch viel verändern, damit die medizinische Versorgung bei uns in den nächsten Jahren sicher ist“, ist Mesarosch überzeugt.
Auch andere Themenkomplexe will Robin Mesarosch angehen, vom Erreichen der Klimaneutralität über die Digitalisierung bis hin zum Kampf gegen Rechtsextreme – letztere würden gar im Kreistag des Zollernalbkreises sitzen, schreibt der SPD-Mann und schließt: „Meine Leidenschaft ist geblieben. Erfahrungen, Wissen und viele tolle Kontakte sind dazu gekommen.“ Jetzt wolle er noch eine Schippe draufpacken. Das geht nur, wenn Robin Mesarosch am 21. September bei der Nominierungsversammlung von den hiesigen SPD-Mitgliedern auch offiziell als Bundestagskandidat ernannt wird. Allerdings liegt bisher nur seine Bewerbung vor.
