Bundeswehr in Albstadt: Hilfe für Sorgenkinder und immobile Senioren

Prisca Hille (Kulturamt) und Amtsleiter Martin Roscher, Oberst Andreas Heselschwerdt, Diakon Michael Weimer, Ferdinand Ehrenreich und Adriana Werner vom Bundeswehrsozialwerk sowie Albstadts Oberbürgermeister Roland Tralmer freuen sich über die Höhe der Spendensumme, die beim Benefizkonzert der Bundeswehr zusammengekommen ist.
Vera Bender- Benefizkonzert des Heeresmusikkorps Ulm brachte 6612 Euro ein – deutlich mehr als letztes Jahr.
- Die Hälfte erhält das Bundeswehrsozialwerk für „Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien“.
- Vinzentinische Ersthelfer Albstadt nutzen die Spende für ein E-Auto als Shuttle für Senioren.
- Der Diakon kündigt den Shuttle an und will alle Altersheime einbeziehen.
- Nächster Konzerttermin im Lautlinger Schlosshof steht fest: 30. Juni 2027.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Es war die erste Mitteilung, die in der Runde aufhorchen ließ: „Dieses Jahr sind die Spenden deutlich höher ausgefallen.“ Das verkündete Oberbürgermeister Roland Tralmer im Rahmen der Scheckübergabe. Um die 1000 Besucher hatten sich am 8. Juli am Benefizkonzert des Heeresmusikkorps Ulm im Lautlinger Schlosshof erfreut und kräftig die aufgestellten Spendenboxen mit Scheinen gefüllt. Am Ende kamen 6612 Euro zusammen. Im vergangenen Jahr zählte man 4928,90 Euro.
Sorgenkinder bei der Bundeswehr
Der durchaus stattliche Betrag wird aufgeteilt für den sozialen Zweck. „Die beiden bedachten Organisationen können Gutes damit bewirken“, ist sich das Stadtoberhaupt ziemlich sicher. Die Hälfte der Spendensumme bekommt das Bundeswehrsozialwerk. „Die Zuwendung geht an die Aktion Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien, also sowohl von Soldaten als auch von Zivilangestellten“, erläuterte Ferdinand Ehrenreich und seine Kollegin Adriana Werner ergänzte: „Manche Kinder kosten etwas mehr als andere.“
„Ich sage von ganzem Herzen danke“, zeigte sich Diakon Michael Weimer gerührt ob der großen Unterstützung von Seiten der Bundeswehr für die Vinzentinischen Ersthelfer Albstadt. Auch die große Unterstützung vor Ort vor und nach dem Konzert in Lautlingen durch die vielen Soldaten aus Stetten am kalten Markt hob der katholische Diakon hervor. Er freute sich umso mehr über den Geldregen, hatte er doch erst kurz zuvor eine Absage von beantragten Fördergeldern erhalten. Und nun könne man doch noch das E-Auto anschaffen, um ältere Menschen in ganz Albstadt zu den verschiedenen Events zu fahren, zeigte sich Michael Weimer glücklich.
Ein Shuttleservice für Senioren
Das war dann schon die zweite gute Nachricht des Tages. Zumal der Diakon ankündigte: „Ich möchte jetzt schon den Shuttle anbieten und alle Altersheime mit ins Boot holen.“ Mit diesem Auto können die älteren Herrschaften dann zum nächsten Benefizkonzert in Lautlingen gefahren werden, das auf den 30. Juni 2027 terminiert ist. Was wiederum die dritte frohe Kunde auslöste. Denn eigentlich sei der Terminplan des gefragten Heeresmusikkorps schon sehr voll. Aber als Oberst Andreas Heselschwerdt dem Orchester ankündigte, man müsse sich in diesem Fall nach einem Ersatz umsehen, folgte sogleich die Zusage. „Die Musiker spielen nämlich extrem gerne hier“, äußerte der Oberst augenzwinkernd.

