Besuch in Albstadt
: Behördenleiter erkunden Philipp-Matthäus-Hahn-Museum

Landrat Günther-Martin Pauli und einige Behördenleiter aus dem Zollernalbkreis haben jüngst das Philipp-Matthäus-Hahn-Museum besucht. Dabei erfuhren sie mehr über die Ursprünge der Metall-Industrie im Landkreis.
Von
Benjamin Roth
Albstadt
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Landrat Günther-Martin Pauli und einige Behördenleiter aus dem Zollernalbkreis haben jüngst das Philipp-Matthäus-Hahn-Museum besucht.

Landrat Günther-Martin Pauli und einige Behördenleiter aus dem Zollernalbkreis haben jüngst das Philipp-Matthäus-Hahn-Museum besucht.

Benjamin Roth
  • Behördenleiter besuchten das Philipp-Matthäus-Hahn-Museum in Albstadt-Onstmettingen.
  • Landrat Günther-Martin Pauli betonte den Wert des Amtsleitertreffens für Vernetzung.
  • Gastgeber war Fritz Brenner, der zur frühen Mechaniktradition Onstmettingens informierte.
  • Das Museum zeigt Meilensteine zur Industrialisierung im Zollernalbkreis – gepflegt von Ehrenamtlichen.
  • Thema waren Werk und Einfluss von Philipp Matthäus Hahn, Schaudt sowie Johannes und Paulus Sauter.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Hohen Besuch empfing jüngst Fritz Brenner, ehemaliger Vorsitzender des Fördervereins Philipp-Matthäus-Hahn-Museum, im Onstmettinger „Kasten“. Landrat Günther-Martin Pauli war mit den Leitern verschiedenster Behörden aus dem Landkreis zu Gast. Das Amtsleitertreffen hat im Zollernalbkreis Tradition, wie Landrat Pauli in seinen einführenden Worten betonte. Die Veranstaltung diene insbesondere dem besseren Kennenlernen unter den Leitern der Institutionen, die teils auch im Alltag regelmäßig zusammenarbeiten.

Bei den Amtsleitertreffen werden unterschiedliche Örtlichkeiten im Landkreis besucht – meist solche, die in der öffentlichen Wahrnehmung weniger bekannt sind. So ist die Wahl dieses Jahr auf das Onstmettinger Philipp-Matthäus-Hahn-Museum gefallen. Die vergangene Veranstaltung ging im Hohenzollerischen Landesmuseum in Hechingen über die Bühne.

Pauli: „Zollernalbkreis hat viel zu bieten“

„Der Zollernalbkreis hat viel zu bieten“, betont der Landrat im Gespräch mit unserer Redaktion. Das Philipp-Matthäus-Hahn-Museum habe er schon mehrmals besucht und dabei jedes Mal aufs Neue historische Schätze entdeckt. Das Museum dokumentiere zentrale Meilensteine des Zollernalbkreises auf dem Weg zur Industrialisierung.

Gepflegt wird das Museum heute von engagierten Ehrenamtlichen. Dazu gehört auch Fritz Brenner, der den Amtsleitern von Arbeitsagentur, Finanzamt und Co., aber beispielsweise auch Vertretern von Gerichten und Polizei, einen Einblick in die Geschichte Onstmettingens als frühestes Mechanikerdorf in ganz Württemberg gab.

Hahn war begeistert von Naturwissenschaft

Er berichtete über das Wirken von Philipp Matthäus Hahn und seinem Schulmeister Philipp Gottfried Schaudt sowie deren Folgewirkung auf die Entstehung der Metall-Industrie in Onstmettingen. Zunächst erläuterte Brenner, dass Hahn nur durch das Alkoholproblem seines Vaters, nach Onstmettingen kam. Wie sein Vater übernahm er später die örtliche Pfarrstelle.

Seine wahre Leidenschaft galt jedoch der Naturwissenschaft. Letztlich bildete das Wirken von Hahn und Schaudt sowie der Brüder Johannes und Paulus Sauter die Grundlage für die Metall-Industrie im Zollernalbkreis.