AfD-Bürgerdialog in Meßstetten: Gegendemo angekündigt – was geplant ist

Die AfD veranstaltet in Meßstetten einen Bürgerdialog. Hinter der Turn- und Festhalle wird es parallel eine Gegendemonstration geben.
Christoph Reichwein/dpa- Die AfD lädt am Samstag, 22. November 2025, ab 19 Uhr zum Bürgerdialog in die Turn- und Festhalle Meßstetten.
- Direktkandidaten und Landtagsabgeordneter Hans-Peter Hörner sind vor Ort; Diskussionen sind geplant.
- Parallel findet eine friedliche Gegendemo unter dem Motto „Unsere Zukunft ist bunt“ statt.
- Die Polizei sichert das Geschehen; Teilnehmerzahl der Demo wird auf etwa 50 Personen geschätzt.
- Die AfD hält am Sonntag ihren Landesparteitag in Hechingen ab.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der Kreisverband der Alternative für Deutschland (AfD) veranstaltet in Meßstetten einen Bürgerdialog. Am Samstagabend, 22. November, lädt die Partei ab 19 Uhr in die örtliche Turn- und Festhalle, Einlass ist schon ab 18.30 Uhr, teilt der Kreisverband über seine Internetpräsenz mit. Weiter heißt es: „Zugesagt haben Direktkandidaten aus angrenzenden Wahlkreisen, darunter Paula Gulde (Wahlkreis Biberach) und Anna Schneider (Wahlkreis Tübingen).“ Auch der Landtagsabgeordnete Hans-Peter Hörner, der zudem für seine Partei im Balinger Gemeinderat und im Kreistag sitzt, wird in der Heuberg-Metropole vor Ort sein. Hörner wird einen Vortrag halten, danach ist noch Raum für Diskussionen mit dem AfD-Mann.
Keine wilden Diskussionen, sondern Protest wird es hinter der Meßstetter Festhalle auf der dortigen Grünfläche geben. „Eine friedliche Kundgebung unter dem Motto ‚Unsere Zukunft ist bunt'“, kündigt Veranstalter Peter Johannes Weiger an. Der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins hat die Gegendemo kurzerhand aus der Taufe gehoben. Weiger will die Veranstaltung in Meßstetten aber keinesfalls als Konkurrenz zur Aktion am Sonntag in Hechingen sehen, wenn die AfD ihren Landesparteitag in der Hohenzollern-Stadt abhält. Weiger konzentriert sich auf das lokale Geschehen: „Wir wollen hier vor Ort auf dem Heuberg ein Zeichen setzen und Präsenz zeigen“, stellt er klar. Die Kundgebung werde friedlich vonstattengehen: „Wir wolllen da keine eskalative Stimmung machen, es gibt auch keinen Marsch durch die Stadt oder ähnliches.“ Man bleibe, ab 18.30 Uhr, stationär hinter der Festhalle.
Auch die Polizei ist mit vor Ort
Mit vor Ort sein wird natürlich auch die Polizei. Die Demo, das versichert auch Weiger, ist freilich mit den Behörden abgestimmt und genehmigt. Beim Polizeipräsidium in Reutlingen blickt man indes gelassen auf beide Lager in Meßstetten. „Wir wissen davon und werden natürlich mit Beamten vor Ort sein“, erklärt Sprecher Martin Raff auf Anfrage unserer Redaktion. Zur genauen Anzahl könne man indes keine Angaben machen. Klar sei freilich, dass bei der Veranstaltung in Hechingen mehr vor Ort sein werden wie jetzt beim Bürgerdialog in Meßstetten. Überhaupt, so Raff, „ist das nicht der erste Bürgerdialog der AfD und wird auch nicht der letzte sein“ – soll heißen: Die Ordnungshüter haben inzwischen eine gewisse Routine entwickelt. Wie viele Demonstranten am Ende auftauchen, da kann auch Veranstalter Peter Johannes Weiger nur in die Glaskugel blicken: Angemeldet gewesen seien anfangs 25, inzwischen hält er es aber für realistisch, dass zumindest die Marke von 50 Teilnehmern übersprungen werden kann.

