Volker Kutscher in Ulm: Der Mann, der die Vorlage für „Babylon Berlin“ schrieb

Er schrieb die Gereon-Rath-Romane: Volker Kutscher ist am 6. Mai im Stadthaus Ulm zu Gast.
Oliver Berg/dpa- Volker Kutscher, Autor der Gereon-Rath-Krimis, kommt am 6. Mai 2025 ins Stadthaus Ulm.
- Kutscher schrieb die Vorlage für die erfolgreiche TV-Serie „Babylon Berlin“.
- Die Serie zeigt das Berlin der 1920er Jahre und basiert auf seinen Romanen.
- Der zehnte Rath-Roman, „Rath“, behandelt die Reichspogromnacht 1938.
- Im SWP-Forum wird Kutscher über seine Werke und deren Verfilmung sprechen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Mit „Babylon Berlin“ gelang der ARD eine großartige Serie mit internationalem Erfolg: Das Berlin der 1920er Jahre, ein Tanz auf dem Vulkan, Drogen, Korruption, Gewalt, eine Nachkriegsgesellschaft der Weimarer Republik, die zerrissen wird vom Extremismus – und der Aufstieg der Nationalsozialisten ist nicht aufzuhalten. Mittendrin: der aus Köln in die Hauptstadt versetzte Kommissar Gereon Rath (Volker Bruch) und Charlotte Ritter (Liz Liva Fries). Es ist ein TV-Ereignis mit politisch sehr aktuellem Hintergrund, der auf den Romanen von Volker Kutscher basiert.
Derzeit drehen die Regisseure und Autoren Henk Handloegten, Achim von Borries und Tom Tykwer die fünfte und letzte Staffel, die auf dem Roman „Märzgefallene“ beruht, dem fünften Rath-Krimi: Berlin im Februar 1933, die Nazis sind an die Macht gekommen. Kutscher wiederum hat im vergangenen Oktober den zehnten Fall veröffentlicht: „Rath“. Das dramatische Finale, im Jahre 1938: Der Judenhass kulminiert in der Reichspogromnacht. In Interviews hat Kutscher verkündet, dass es die letzte Folge dieser Roman-Serie sein soll. Aber darüber wird er am 6. Mai 2025 in Ulm ausführlich reden – beim Forum der SÜDWEST PRESSE. Kutscher ist dann im Stadthaus der Talk-Gast von Chefredakteur Ulrich Becker und Jürgen Kanold aus der Kulturredaktion.
Gefällt ihm die Verfilmung seiner Romane?
Kutscher, geboren 1962, arbeitete nach dem Studium der Germanistik, Philosophie und Geschichte zunächst als Tageszeitungsredakteur und Drehbuchautor, bevor er seinen ersten Kriminalroman schrieb. Heute lebt er als freier Autor in Köln. Mit dem Roman „Der nasse Fisch“ (2007), dem Auftakt seiner Krimiserie um Kommissar Gereon Rath, gelang ihm auf Anhieb ein Bestseller. Wie hat er diesen Stoff gefunden, wie er hat seine Figuren entwickelt? Gefällt ihm die Verfilmung „Babylon Berlin“? Sind die Protagonisten der TV-Serie ideal besetzt? Warum beendete er die Gereon-Rath-Romane? Und über welches Thema will er künftig schreiben?
Beeindruckend an den Rath-Romanen ist die aufwendig recherchierte historische Dimension der Bücher. Tief taucht Kutscher ein in die Zeit des Nationalsozialismus. Er interessiert sich für die Menschen, die damals gelebt haben: Wie konnte es passieren, dass die demokratische Weimarer Republik in die brutale Nazi-Diktatur führte? Kann man aus der Geschichte lernen? Spannende Unterhaltung, politische Fragen: mit Volker Kutscher im SWP-Forum.
Karten für das SWP-Forum am Dienstag, 6. Mai, 19 Uhr, im Stadthaus Ulm gibt es an der Tourist-Information im Stadthaus, an allen Reservix-Vorverkaufsstellen und unter swp.de/ticketshop. Der Eintritt kostet 6,50 Euro, Abonnentinnen und Abonnenten unserer Zeitung zahlen nur 5 Euro.
