Ulmer Zelt 2026
: Das sind die Programm-Highlights in diesem Jahr

Am 20. Mai beginnt die 38. Spielzeit des Festivals in der Friedrichsau. Der Aufbau hat begonnen. Was man vor dem Start wissen muss.
Von
Kristina Schmidl
Ulm
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Christian Bolz,  Robert Freudigmann, Anne Mann, Mareike Welte und Ulrich Rettinger können die 38. Spielzeit im Ulmer Zelt kaum erwarten.

Christian Bolz, Robert Freudigmann, Anne Mann, Mareike Welte und Ulrich Rettinger (von links) vom Ulmer-Zelt-Team können die 38. Spielzeit kaum erwarten.

Kristina Schmidl
  • Ulmer Zelt startet am 20. Mai und läuft sieben Wochen bis zum 4. Juli.
  • Aufbau in der Friedrichsau läuft – Hauptzelt und Bauwagen stehen, Technik kommt kurz vor Start.
  • Breites Programm mit Kabarett, Rock, Pop und Percussion; Ziel ist Vielfalt für alle.
  • Fünf Abende ausverkauft: u. a. Gerhard Polt, Ukulele Orchestra, Element of Crime.
  • Kinder- und Loungeprogramm ist kostenlos, Biergarten bleibt beliebter Treffpunkt.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

„Wir sind schon voll im Festival-Fieber“, sagte Anne Mann, die beim Ulmer Zelt für Sponsoring, Öffentlichkeitsarbeit und Marketing zuständig ist, am Mittwoch (29. April 2026) auf der Pressekonferenz zur 38. Spielzeit in der Friedrichsau. Diese beginnt am 20. Mai und dauert sieben Wochen lang, bis zum 4. Juli. Dass hauptsächlich Ehrenamtliche ein so großes Festival stemmen, sei einzigartig in Deutschland. „Darauf sind wir durchaus stolz“, betont Mann.

Die Vorbereitungen auf dem Gelände laufen auf Hochtouren. Das Hauptzelt und die Bauwagen, in denen Büros, Künstlergarderoben und sanitäre Anlagen untergebracht sind, stehen schon. Nächste Woche werden laut Ulrich Rettinger aus dem Vorstand des Vereins, der das Festival organisiert, das Lounge- und das Gastrozelt aufgestellt. Die Technik mietet der Verein. Sie ist teuer, daher wird sie erst zwei Tage vor der ersten Veranstaltung geliefert.

Die Bandbreite an Genres und Formaten sei im diesjährigen „Wahnsinnsprogramm“ wieder groß, betonte Mareike Welte, Referentin für Programm und Veranstaltungsbetreuung. Im Hauptprogramm sei von bayerischem Kabarett mit Gerhard Polt und den Well Brüdern (20. und 21. Mai) über Percussion mit der französischen Metalband Les Tambours du Bronx (27. Mai) sowie Rock mit Dota (4. Juni) oder Get Well Soon (20. Juni) bis hin zu Pop mit Mine (19. Juni) oder Joris (2. Juli) alles dabei. „Wir haben den Anspruch, dass wirklich jeder etwas für sich im Programm findet“, sagt Mareike Welte.

Fünf Abende sind bereits ausverkauft

Als Highlights hebt sie das TAK-Ensemble mit Kabarett zum aktuellen Zeitgeschehen (31. Mai) hervor sowie The LED Farmers mit Irish Folk (12. Juni), Gardi Hutter mit klassischer Clownskunst (17. Juni) und den Deutschrocker Marlo Grosshardt, der Haltung gegen Rechts zeige (18. Juni).  Auch die Flamenco-Show mit Maria Serrano (25. Juni) verspreche ein besonderes Erlebnis zu werden.

Fünf Abende sind bereits ausverkauft: Gerhard Polt, The Ukulele Orchestra of Great Britain (24. Mai), Element of Crime (1. Juni) und das Bandspecial von „Roxy singt!“ (24. Juni). Für alle anderen Veranstaltungen gibt es noch Karten, aber bei einigen dürfte es laut Welte bald knapp werden. Nämlich bei Jochen Malmsheimer (7. Juni), The Sweet (13. Juni), bei den Varieté-Abenden „High Voltage!“ und beim Herbert Pixner Project (23. Juni). Tickets sind (noch) unter ulmerzelt.de erhältlich.

Im Kinderprogramm, das sonntags kostenlos ist, hebt Welte als Neuheit „Die Kuh Carmen“ (28. Juni) hervor, ein Kindermusical, in dem Opernsänger Bizets „Carmen“ humorvoll auf ein Rind ummünzen. Auch für das Programm im Loungezelt, in dem sich samstags ab 18 Uhr und bei den sonntäglichen Jazz-Matinées ab 11.30 Uhr regionale Bands präsentieren, ist der Eintritt frei. Denn den Verantwortlichen ist wichtig, dass das Ulmer Zelt ein Ort für alle ist und man nicht unbedingt ein Ticket kaufen muss. So habe sich auch der Biergarten in den vergangenen Jahren als beliebter Treffpunkt etabliert, sagt Mann.