Theater Ulm: Wer beim Theaterball 2026 dabei sein will, muss sich sputen

Die Bühne des Großen Hauses als Ballsaal mit Kronleuchtern: Das Rambald Bellmann Orchestra wird auch am 14. Februar 2026 wieder swingend zum Tanz aufspielen.
Matthias Kessler- Theaterball 2026 im Theater Ulm am 14. Februar – nur noch knapp 40 Flanierkarten verfügbar.
- Swingendes Rambald Bellmann Orchestra und MadChick of Soul sorgen für musikalisches Programm.
- Tenor Joshua Spink singt „The Last Rose of Summer“; Walzer und Opernszenen prägen den Abend.
- Tanzunterricht am 8. Februar im Foyer, Catering mit Lachs und Mitternachts-Chili inklusive.
- 815 Karten limitieren die Teilnehmerzahl – der Ball bleibt ein exklusives Theater-Highlight.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Das irische Lied „The Last Rose of Summer“ wird der Tenor Joshua Spink auf dem Theaterball singen – aber jetzt geht's zunächst um die letzten Flanierkarten. Denn wer am 14. Februar 2026, 18 Uhr, im Theater Ulm dabei sein will, muss sich sputen: Nur noch knapp 40 Flanierkarten (zu 110 Euro, inklusive Essen) waren am Mittwoch (21. Januar) erhältlich. Der Verkauf sei „extrem gut gelaufen“, sagt Intendant Kay Metzger. Kein Wunder: Es gibt kein vergleichbares Unterhaltungsprogramm in Ulm.
Metzger veranstaltete 2020, in der Jubiläumssaison „50 Jahre Theaterneubau an der Olgastraße“, den ersten Theaterball. Dann kam Corona, und 2024 feierte man ausgelassen auf dem zweiten das Ende aller Party-Beschränkungen. Immer dabei: das swingende Rambald Bellmann Orchestra aus Berlin auf der zur großen Tanzfläche ausgeräumten und dekorierten Hauptbühne. Wer übrigens aus diesem Anlass seine Künste im Standard-Tanz auffrischen möchte: Am 8. Februar, 14 bis 17 Uhr, wird im Theaterfoyer Nachhilfeunterricht erteilt. Ja und im Podium heizen wieder MadChick of Soul ein.
Nur 815 Tickets werden verkauft: Weil jeder einen Platz haben soll im Großen Haus, wenn das Philharmonische Orchester und Ensemblemitglieder den Theaterball eröffnen – der nun mal, wie Metzger betont, explizit ein Ball des Theaters sein soll. 14. Februar? Genau, das ist nicht nur der Faschingssamstag vor dem Rosenmontag, es ist auch der Valentinstag. Womit sich das musikalische Programm von alleine aufstellt: Floristik und Liebe.
Musikalischer Valentinstag
So erklingen die „Rosen aus dem Süden“ von Walzerkönig Strauß oder der „Blumenwalzer“ aus Tschaikowskys „Nussknacker“. Im Prater blühen natürlich wieder die Bäume und Spaniens Blüten blühen sowieso ganz grün. Und I-Chiao Shih überreicht als Octavian und Rosenkavalier der Sophie (Maryna Zubko) eine silbern wunderbare Hochzeitseinladung. Nur der „Flieder-Monolog“ aus den „Meistersingern von Nürnberg“ fehlt: zehn Minuten Wagner?, die komplette Oper gibt's ab Juni im Theater Ulm.
Was auch interessiert: Theatergastronom Becker serviert erneut auch das Theaterball-Catering, unter anderem „Lachs in leichter Weißweinsoße mit Kartoffelgratin“. Weil in die Morgenstunden hineingetanzt werden soll, wird auch mitternächtlich Chili con oder sin carne stärkend ausgegeben.

